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Veruntreute Milliarden:Shoppen statt zocken

Jerome Kerviel hat angeblich fast fünf Milliarden Euro der Pariser Bank Société Générale an der Börse verzockt. Das ist ganz schön viel Geld. Was man damit alles hätte machen können - einige Vorschläge in Bildern.

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Was tun mit fünf Milliarden Euro?

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Es ist eine unglaubliche Geschichte: Ein kleiner Börsenhändler hat die französische Großbank Société Générale (SG) durch einen spektakulären Betrug in die tiefste Krise ihrer Geschichte geführt. Offenbar hat er die Bank um knapp fünf Milliarden Euro geprellt - in Ziffern: 5.000.000.000!

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Was tun mit fünf Milliarden Euro?

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Für fünf Milliarden Euro könnte man ordentlich shoppen gehen. Zum Beispiel würde es sich anbieten, sich zehn Supermarktketten zuzulegen und damit Besitzer von 2450 Supermärkten zu werden - jedenfalls hieß es 2008, Rewe habe für 245 Extra-Supermärkte den stolzen Preis von etwa einer halben Milliarde Euro bezahlt.

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Wer statt Erbsendosen lieber Reisen verkaufen möchte, könnte für das Geld auch bei Tui einsteigen, und dann wäre immer noch eine Menge übrig - fünf Milliarden entsprechen dem doppelten Unternehmenswert des Konzerns.

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Wer statt Reisen verkaufen lieber selbst um die Welt fliegen möchte, könnte sich eine Airbus 380-Sammlung zulegen: Für fünf Milliarden wären mindestens 17 der dicken Brummer drin.

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5.000.000.000 Euro, das entspricht etwa der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts von Kambodscha. Mit dem Geld ... Foto: dpa

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... könnte man den Kinderkrippenausbau des Bundes bis zum Jahr 2013 sponsern, und dann würde immer noch eine Milliarde übrig bleiben.

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Drangsalierte Wissenschaftler bekommen bei diesem Vergleich sicherlich glänzende Augen: Man könnte mit dem Geld zweieinhalb Exzellenzinitiativen zur Förderung von Spitzenforschung an deutschen Unis finanzieren.

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Man könnte aber auch das ganze Geld für nur eine Sache investieren. Und beispielsweise Infineon kaufen.

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