Superreiche in der Krise1,5 Millionen Dollar Verlust pro Stunde

Die Finanzkrise macht auch Amerikas Superreiche ärmer: Ein Casino-Tycoon verlor 13 Milliarden Dollar im letzten Jahr - umgerechnet 1,5 Millionen pro Stunde.

Den Gürtel wird wohl keiner enger schnallen müssen. Doch die Forbes-Liste der 400 reichsten Amerikaner zeigt: Auch die Superreichen haben in den letzten zwölf Monaten Vermögen durch die Finanzkrise verloren.

Um auf die Liste der 400 Reichsten zu kommen, war in diesem Jahr ein Vermögen von mindestens 1,3 Milliarden Dollar nötig. Das Durchschnittsvermögen der 400 reichsten Amerikaner liegt bei 3,9 Milliarden Dollar. Zusammen verfügen sie über 1,57 Billionen Dollar, mehr als das gesamte Bruttoinlandsprodukt Kanadas.

Microsoft-Gründer Bill Gates führt das 15. Jahr in Folge die 400er-Liste an. Aber die Probleme der Wirtschaft gingen auch an ihm nicht spurlos vorüber: Sein Vermögen verringerte sich auf geschätzte 57 Milliarden Dollar nach 59 Milliarden im vorigen Jahr.

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18. September 2008, 18:112008-09-18 18:11:00 ©