bedeckt München 14°

Supermärkte:Den kauf ich mir

Edeka Düsseldorf

Große Auswahl: Die Deutschen kaufen gerne in Supermärkten ein. Die sollten allerdings nicht zu groß sein.

(Foto: Rolf Vennenbernd/picture alliance)

Supermarkt-Filialen gehören oft gar nicht den Handelsketten, sondern großen Investoren wie Versicherungen. Die Läden gelten als stabile Anlage. Daran konnte auch die Corona-Krise nichts ändern - vielleicht aber bald das Internet.

Von Bärbel Brockmann

Die Deutschen gehen gerne im Supermarkt einkaufen. Am liebsten in der Nähe. Große SB-Warenhäuser, in denen man in Frankreich oder England den Einkauf für eine ganze Woche erledigt, sind hierzulande eher unbeliebt. Als vor ein paar Jahren der amerikanische Handelsriese Walmart den deutschen Markt mit seinen riesigen SB-Märkten aufrollen wollte, musste er schnell feststellen, dass "mega" im Zusammenhang mit Lebensmitteln in Deutschland nicht besonders gut ankam. Was viele nicht wissen: Oft gehören die Supermarkt-Gebäude gar nicht den Betreibern, sondern werden nur angemietet. Die Läden sind bei Investoren ein beliebtes Anlageobjekt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Busy father working at table in home office with son sitting on his lap model released Symbolfoto property released PUB
Doppelbelastung
Was Familien wirklich brauchen
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Panorama Illustration Kindesmissbrauch
Kindesmissbrauch
"Mein Leben wäre anders verlaufen, wenn meine Mutter geholfen hätte"
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Zur SZ-Startseite