Studentenapartments:Eine Bude für den Nachwuchs

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Wo studieren, wo wohnen? Das ist für immer mehr junge Menschen vor allem eine Preisfrage.

(Foto: imago)

Kleine Mietwohnungen sind gefragt und in Städten kaum zu kriegen. Eltern studierender Kinder denken daher schon mal über den Kauf eines Apartments nach - ein Investment mit Risiken.

Von Bärbel Brockmann

In München müssen Studierende im Schnitt 600 Euro für einen Platz in einer Wohngemeinschaft bezahlen. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt zwar mit Abstand das teuerste Pflaster für den akademischen Nachwuchs hierzulande. In anderen großen Städten sind die Preise aber immer noch happig. In Frankfurt kostet ein WG-Zimmer im Schnitt 480 Euro, in Stuttgart und Hamburg 450 Euro, in Konstanz und Köln 420 Euro. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Analyse des Berliner MosesMendelssohn-Instituts (MMI) zu den Lebenshaltungskosten in deutschen Hochschulstädten. Die Preise für WG-Zimmer gelten dabei als guter Indikator für die Entwicklung der Wohnsituation insgesamt unter den derzeit 2,8 Millionen Studenten. 30 Prozent von ihnen leben nach der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks in WGs, 38 Prozent allein oder mit einem Partner in einer Wohnung, etwa 20 Prozent wohnen während des Studiums bei ihren Eltern.

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