Steingärten Gärten des Grauens

Steingärten

Grau statt grün, so sieht es inzwischen in vielen deutschen Vorgärten aus - zum Ärger von Naturschützern.

(Foto: Gärten des Grauens)

Schotter vorm Haus ist schlecht für Insekten. Doch der Widerstand gegen die "sterilen, naturfeindlichen Psychopathengärten" wächst. Das Grün soll zurückkehren.

Von Joachim Göres

Gärten des Grauens - auf der gleichnamigen Facebook-Seite stellt der Berliner Biologe Ulf Soltau seit 2017 Fotos von Schottergärten ins Internet. Zu sehen sind große Steinwüsten vor Einfamilienhäusern, in denen Pflanzen höchstens als Ziergrasbüschel vorkommen. "Gärten des Grauens sind der Versuch, einen fragwürdigen Gartentrend mit Mitteln des Humors gesellschaftlich unmöglich zu machen. Ziel der Satire sind sterile, naturfeindliche Psychopathengärten", so Soltau über die Hintergründe seiner Aktion.

In immer mehr Städten und Gemeinden stoßen solche Gärten auf Kritik. Für die steinernen ...

Lesen Sie mit SZ Plus auch:
Psychologie Stadt, Land, Frust

Umzug ins Grüne

Stadt, Land, Frust

In der Stadt leben, und wenn man eine Familie gründet aufs Land ziehen - für viele der perfekte Plan. Doch oft fängt damit der Ärger an. Über die Frage, wo man glücklich wird.   Von Max Scharnigg