Stadtteile Milbertshofen - Am Hart

Gleich mehrere architektonische Attraktionen spülen Touristen in den Stadtteil. Abseits davon geht es beschaulicher zu.

Olympia in der Autostadt Unbestritten. Milbertshofen birgt eine Attraktion, die sich viele Besucher Münchens nicht entgehen lassen wollen: den Olympiapark. Das Gelände, Schauplatz der Olympischen Spiele im Jahre 1972, liegt im Westen des Stadtteils. Der Entwurf der Architekten Behnisch & Partner sollte damals garantieren, dass der Park auch nach den Spielen praktisch nutzbar blieb. Das ist gelungen.

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An sonnigen Wochenenden tummeln sich Tausende in der Garten-, Wasser- und Hügellandschaft des Olympiaparks. Und über allem ragt der Olympiaturm mit seinen stattlichen 290 Metern. Rund eine Million Besucher genießen pro Jahr den Ausblick vom Turm über die Stadt. An besonders klaren Tagen kann man sogar bis zu den Alpen sehen.

Ob Fußballspiele, Konzerte oder Festivals - auf dem Olympiagelände ist immer etwas los. Kein Wunder, das Olympiastadion, die Olympiahalle, das Eissportstadion und die gigantische Schwimmhalle laden zu Großveranstaltungen ein. Und es gibt große Pläne für weitere Attraktionen.

Direkt um die Ecke hat sich der Autohersteller BMW gleich zwei architektonisches Denkmäler gesetzt: ein Verwaltungsgebäude in Form eines Vierzylinders und die 2007 eröffnete BMW-Welt. In dem vom Wiener Architekturbüro Himmelb(l)au entworfenen Gebäude gibt es neben dem Auslieferungsbereich auch Ausstellungsflächen, ein Kongresszentrum und Restaurants. Die BMW Welt ist auch für jedermann zugänglich; BMW erwartet pro Jahr rund 850.000 Besucher.

Ansonsten geht es in dem Stadtviertel beschaulich zu. Mehrfamilienhäuser säumen die Straßen. Siedlungsgebiete mit einfachen Bauten und gepflegten Vorgärten prägen Milbertshofen. Der Norden des Stadtgebietes wird optisch von Geschäften, Kasernen und Industriebauten beherrscht. Durch die Bautenlandschaft schlängelt sich der Frankfurter Ring, eine der Hauptverkehrsadern der bayerischen Hauptstadt. Im Süden bildet der riesige Petuelring die Grenze zum Nachbarviertel Schwabing.

Rund 65.000 Menschen leben in Milbertshofen. Vor 200 Jahren waren es lediglich 432. Die historischen Wurzeln des Stadtteils reichen zurück ins elfte Jahrhundert: Mit einer Schwaige namens "Illungshof", später auch Milmartshofen genannt, begann alles. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Gut zu einem kleinen Dorf. Das wurde 1818 zur Gemeinde, 1910 zur Stadt und gerade mal drei Jahre später in München eingemeindet.

Gewachsen ist der Stadtteil vor allem in den vergangenen 30 Jahren, was an den zahlreichen 70er-Jahre-Bauten unschwer zu erkennen ist. Doch zwischen den Bauten gibt es immer wieder grüne Flecken. Denn nicht nur riesige Durchgangsstraßen durchziehen Milbertshofen, auch etliche kleinere Parks. Dort trifft sich das Viertel zum Gartenschach, Tischtennis oder Picknick - oder eben auf dem Olympiagelände.

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