Sieger in der Krise:JP Morgan Chase sahnt Milliarden ab

Als hätte es die Finanzkrise nie gegeben: Nach Goldman Sachs heimst nun auch der US-Finanzkonzern JP Morgan Chase einen Milliardengewinn ein.

Der US-Finanzkonzern JP Morgan Chase trotzt der Krise mit einem weiteren Milliardengewinn und bleibt damit während der gesamten Finanzkrise in den schwarzen Zahlen.

JP Morgan Chase, Foto: dpa

Die US-Großbank JP Morgan Chase schrieb während der Finanzkrise niemals rote Zahlen.

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Unter dem Strich steigerte die Großbank im zweiten Quartal ihren Gewinn um 36 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Der Konzern verdiente damit deutlich mehr als von Experten erwartet.

Das Institut übertraf mit den Zahlen das Vorjahresergebnis von zwei Milliarden Dollar und auch die Erwartungen von Analysten von vier Cent je Anteilsschein. Ursache für das gute Ergebnis war vor allem das Investmentbanking.

Staatshilfen zurückgegeben

JP Morgan schlug sich in der Krise durchweg besser als der große Rest der Branche. Gerade erst gab die Bank 25 Milliarden Dollar an Staatshilfen zurück.

Ihren jüngsten Gewinn erzielte sie trotz einer Dividendenzahlung von 1,1 Milliarden Dollar an den Staat für das Darlehen. Die Erträge kletterten um 39 Prozent auf 25,6 Milliarden Dollar.

Bereits am Dienstag hatte der amerikanische Bankenriese Goldman Sachs einen Gewinn von 2,72 Milliarden Dollar für das zweite Quartal gemeldet.

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