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Sharing-Konzepte beim Wohnen:Gut geteilt

Garten Gropiusstadt

Der Gemeinschaftsgarten in der Berliner Gropiusstadt bringt die Bewohner zusammen.

(Foto: Tina Merkau/Degewo AG)

Wohnungsunternehmen und Genossenschaften sind schon seit Jahren Vorreiter des Sharing-Prinzips. Bewohner teilen Gärten oder Haushaltsgeräte. Auch für die Vermieter hat das Vorteile.

Von Lars Klaaßen

Die etwa 400 Bewohner der Pendleton Barracks in Gießen haben vieles gemeinsam - jedenfalls, wenn sie das wollen. Wer dort zur Miete wohnt, kann sich zum Beispiel kostenlos Werkzeug ausborgen, nicht bloß von den Nachbarn, sondern vom Vermieter. Die Gesellschaft für soziales Wohnen (GSW) stellt zur Verfügung, was regelmäßig für Reparaturarbeiten benötigt wird. Wer keine Großgeräte wie Wasch- oder Spülmaschine kaufen will, kann vorhandene Geräte nutzen. Die Mieter der Siedlung betreiben in Eigeninitiative unter anderem auch Gemeinschaftsgärten, eine Töpferwerkstatt, einen Umsonstladen und ein Café - darin wiederum gibt eine Foodsharing-Gruppe regelmäßig kostenlose Lebensmittel ab.

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