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Serviced Apartments:Wohnen to go

Geschirr, Sofa, Wäscheservice: Immer mehr Menschen wohnen auf Zeit in möblierten Apartments mit Service. Nun wirbelt die Corona-Krise das Geschäftsmodell durcheinander.

Von Sabine Richter

Es ist kompliziert geworden mit dem Thema Wohnen. Der übersichtliche Dualismus zwischen dem Zuhause auf der einen Seite und touristischen Übernachtungsbetrieben auf der anderen Seite, das war einmal. Auf dem Immobilienmarkt gibt es immer mehr Angebote, die irgendwo dazwischen liegen, nicht mehr Wohnung, aber auch noch nicht wirklich Hotel. Vor allem Geschäftsreisende kommen, zum Beispiel während wichtiger Projekte, immer häufiger in möblierten Apartments unter. Aber auch Studierende, Touristen und alle möglichen anderen Gruppen buchen sich für Tage, Wochen oder Monate ein. Besonders beliebt sind Zimmer mit allen möglichen Zusatzleistungen wie Wäscheservice oder Yogaraum. Das Segment galt auch bei Investoren aus der Immobilienwirtschaft als besonders hip - bis die Corona-Krise kam.

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