Rekord im Jahr 2010:Gründe für den Anstieg

VdK und DGB sprachen sich dafür aus, Abschläge für die erwerbsgeminderten Rentner wieder abzuschaffen. "Diejenigen, die so krank sind, dass sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können, dürfen nicht auch noch mit Abschlägen bestraft werden", sagte Buntenbach. Die VdK-Chefin Mascher wies darauf hin, dass schon heute fast jeder zehnte dieser Rentnergruppe die staatliche Grundsicherung beantragen müsse.

Die Rentenversicherung führt den steigenden Anteil der Neurentner mit Abschlägen auf die gesetzlichen Reformen und die demographisch bedingte Zunahme der Versicherten zurück, die älter als 60 sind und eine vorgezogene Altersrente beziehen können. Die 1992 eingeführten Abschläge wirkten sich erstmalig 1997 aus.

Bis 1996 war es möglich, unter Voraussetzungen mit frühestens 60 ohne Einbußen in den Ruhestand zu gehen. Mit Einführung der Rente mit 67 verschieben sich auch schrittweise die Altersgrenzen für Frührentner und deren Abschläge. Wer vorzeitig seine gesetzliche Rente beziehen will, kann dies mit frühestens 63 Jahren tun - dann aber in der Regel mit höheren Abschlägen als bisher.

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