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Ratgeber:Wie man sich richtig bettet

Zum guten Bett gehört auch eine optimale Matratze. Bei der Auswahl gilt es darauf zu achten, dass Unterfederung und Matratze zusammenpassen. "Die beste Matratze kann sich nämlich mit einer unpassenden Unterlage in eine unerträgliche Hängematte oder ein hartes Brett verwandeln", warnt Haselmann.

Im Geschäft sollte, wenn nur die Matratze erneuert werden muss, die Art der Unterfederung zur Sprache gebracht und die Matratze auf der gleichen Unterlage wie zu Hause getestet werden. Angeboten werden auch zueinander passende Matratzenunterlagen und Matratzen als so genannte Systeme.

Probeliegen ist unerlässlich

"Die Wirbelsäule muss bei einem gesunden Menschen beim Schlafen so ruhen, dass sie im Liegen ihre natürliche S-Form behält", erklärt Haselmann. Die Lendenlordose - der Bogen der Lendenwirbelsäule - dürfe bei einem gesunden Menschen in Rückenlage durchaus etwas flacher werden. So kann möglichen Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorgebeugt werden.

"Intensives Probeliegen ist beim Matratzenkauf ein absolutes Muss", rät Detjen. Dennoch sei es möglich, dass sich der Körper im Laufe der Zeit, beispielsweise bei einer Schwangerschaft, verändert. In solchen Fällen sei es gut, wenn die Unterfederung an die veränderten Bedingungen leicht angepasst werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Liegeeigenschaften der Matratze wieder optimieren. Die Bandscheiben haben dann die Möglichkeit, sich im Schlaf von der täglichen Belastung zu erholen.

© sueddeutsche.de/dpa
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