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Naturschutz:Wiese oder Wohnung?

Ausgetrockneter Rasen im Hamburger Stadtpark Große Wiese Hamburg Dürre Trockenheit Sommer Ausgetrock

In Hamburg gibt es nicht nur viel Wasser, sondern auch viele Grünflächen wie zum Beispiel den Stadtpark Große Wiese. Nun hat die Hansestadt geregelt, dass Naturschutzgebiete erhalten und sogar erweitert werden sollen.

(Foto: Chris Emil Janßen/imago)

In Hamburg sollen keine Grünflächen mehr verschwinden. Naturschützer sind zufrieden, Immobilienunternehmen und Mietervertreter befürchten, dass weniger Wohnungen gebaut werden.

Kaum andere Themen haben in den vergangenen Jahren in der gesellschaftlichen Debatte so an Bedeutung gewonnen wie die Wohnungspolitik und der Naturschutz. Vor allem in den Städten kommt es dabei immer häufiger zu Kollisionen. Wiese oder Wohnung? Biene oder Betongold? Mieter- oder Naturschutz? Das sind Fragen, die immer häufiger die Metropolen und Bürger beschäftigen. Oft lassen sich beide Interessen miteinander verbinden. In manchen Fällen aber auch nicht - dann muss die Stadt entscheiden. In Hamburg gibt es dafür bald klare Regeln: Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat sich mit Senat und Bürgerschaft auf einen umfassenden Grünschutz geeinigt. Das Vorhaben könnte zum Vorbild für viele andere Städte in Deutschland werden. Nicht alle aber sind begeistert.

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