Krankenversicherung:Hilfe, meine Kasse ist pleite

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Drei Krankenkassen stecken bereits in großer Finanznot, weitere könnten folgen. Doch was passiert, wenn der Krankenversicherer zahlungsunfähig wird? Und was müssen freiwillig Versicherte beachten?

Mehrere Krankenkassen haben bereits eine drohende Insolvenz angezeigt. Dies sollen die City BKK, die BKK Heilberufe und die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln sein, berichtet die Financial Times Deutschland. Auch um große Krankenkassen wie die DAK gab es schon Pleitegerüchte, die allerdings zurückgewiesen wurden.

Krankenkassen-Verband erwartet Zusatzbeiträge für 2010

Versicherte müssen nicht bangen: Wenn die Kasse pleitegeht, können sie einfach wechseln. Doch dabei müssen einige Fristen beachtet werden.

(Foto: Hans-Jürgen Wiedl/dpa)

Die Kassen stecken im Dilemma: Sie könnten die Beiträge erhöhen, um einer Insolvenz zu entgehen. Doch die Kunden reagieren sofort: Versicherer, die einen Zusatzbeitrag einforderten, wurden umgehend mit einer Austrittswelle abgestraft. Die DAK beispielsweise verlor aufgrund einer Beitragserhöhung fast 150.000 Kunden.

Das Bundesversicherungsamt fürchtet nun angesichts des für 2011 drohenden Defizits von elf Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung finanzielle Engpässe bei weiteren gesetzlichen Krankenkassen.

Was müssen Kunden tun, wenn die Versicherung aus Geldmangel schließt? Fragen und Antworten rund um die kranken Kassen.

Macht es einen Unterschied, wenn eine Versicherung Insolvenz anmeldet oder schließt?

Nur im juristischen Sinne. Für die Patienten oder für diejenigen, die das Geld von der Kasse bekommen, ist es nicht von Belang.

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