Kühne

Das Unternehmen schreibt nach Angaben von Foodwatch auf seiner Homepage am 30.05.2011:

"Als Familienunternehmen sind wir uns dieser Verantwortung bewusst und verpflichten uns, nachhaltig und gesellschaftlich verantwortungsvoll zu wirtschaften. Das heißt konkret: Wir investieren kontinuierlich in effizientere und umweltschonendere Produktionsanlagen, der Großteil unseres verarbeiteten Gemüses stammt aus Deutschland und abfallarme Verpackungen spielen eine große Rolle. So sind viele unserer Produkte in Gläsern verpackt, die sich zu über 90 % recyceln lassen."

Kühne nimmt zur der Foodwatch-Anfrage zwar umfangreich Stellung, doch die Verbraucherschützer kritisieren, dass "die Angaben, die Kühne zur 'nachhaltigen' Produktion macht, weitgehend Selbstverständlichkeiten seien. Jedes Unternehmen habe Interesse daran, Wasser und Energie zu sparen, denn so lasse sich auch Geld sparen. Auch dass Vertragsbauern vom Unternehmen beraten würden, gehöre zum Standard in Deutschland. Konkrete Ziele, etwa für die Reduktion des Wasserverbrauches oder der CO2-Emmissionen lege Kühne hingegen nicht vor. Hinzu käme, dass Kühne in einem Schreiben an Foodwatch betone, dass hauptsächlich Rohstoffe aus "heimischer, regionaler Landwirtschaft" verwendet würden. Doch Kühnes eigenen Angaben zufolge stamme die Rohware etwa für das "Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen"  tatsächlich überwiegend aus der Türkei.

14. Juni 2011, 10:532011-06-14 10:53:43 © sueddeutsche.de/hgn/bön