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Finanzen kompakt:Und plötzlich steigen die Preise

Die Inflationsrate zieht nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Euro-Zone an. Außerdem: Goldman Sachs triumphiert in einem wichtigen Ranking über Morgan Stanley. Das Wichtigste in Kürze.

Die Preise in der Eurozone sind im Dezember unerwartet kräftig gestiegen. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat im Rahmen einer Vorabschätzung mitteilte, kletterten die Lebenshaltungskosten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent.

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Die Preise in der Euro-Zone sind unerwartet deutlich gestiegen.

(Foto: dpa)

Die Dezember-Rate ist die höchste seit Oktober 2008, als ein Anstieg um 3,2 Prozent verzeichnet worden war. Volkswirte hatten nach einem Anstieg um 1,9 Prozent im November für Dezember eine Jahresteuerung von 2,0 Prozent erwartet. Die Teuerung liegt nun erstmals seit November 2008 wieder über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB sieht Preisstabilität bei einer Inflationsrate von unter, aber nahe zwei Prozent gewährleistet.

In der vergangenen Woche hatte das Statistische Bundesamt für Deutschland einen überraschend starken Anstieg der Jahresteuerung auf 1,7 Prozent gemeldet. Dieser war maßgeblich auf höhere Preise von Benzin und Heizöl sowie auf saisonale Preisanstiege bei Pauschalreisen zurückzuführen.

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