bedeckt München 17°
vgwortpixel

Finanzen kompakt:Teuer wird es auf alle Fälle

Die großen Versicherer können die Schäden durch das Hochwasser an Neiße und Spree noch nicht konkret abschätzen und Goldman verdient kräftig mit Derivaten. Das Wichtigste in Kürze.

Die großen Versicherer können die Schäden durch das Hochwasser an Neiße und Spree noch nicht konkret abschätzen. Weder bei Europas größtem Versicherer Allianz noch bei den Rückversicherern Munich Re und Hannover Rück lagen am Montag Zahlen vor. "Eine gute Einschätzung ist frühestens in einigen Tagen, vielleicht auch erst in einigen Wochen möglich", sagte ein Munich-Re-Sprecher. Dafür müsse sich zunächst das Hochwasser wieder vollständig zurückgezogen haben.

Hochwasser in Sachsen

Hochwasser in Sachsen - und böse Erinnerungen werden wach: Ein Mann reinigt vor seinem Haus im ostsächsischen Ostritz seinen vom Hochwasser verschmutzen Hausrat.

(Foto: ddp)

Auch nach Einschätzung einer Allianz-Sprecherin dürften sich die Schäden frühestens in einigen Tagen grob beziffern lassen. Beim schlimmsten Hochwasser seit 2002 waren am Wochenende im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen mindestens neun Menschen ertrunken.

Die reißenden Fluten hinterließen erhebliche Zerstörungen. Am Montag bahnte sich das Hochwasser seinen Weg von Sachsen in Richtung Brandenburg. Heftiger Regen hatte am Wochenende auch in Bayern Straßen überschwemmt und Flüsse über die Ufer treten lassen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite