Die Treppe fürs Haus:Auf- und Abstieg richtig planen

"Für den Wohnbereich in Ein- und Zweifamilienhäusern werden gern Massivholztreppen ausgewählt", so Drexel. Interessante Effekte entstehen durch die Kombinationen mit anderen Materialien wie matt verchromtem Stahl, Edelstahl oder Glas. Vorzugsweise kämen diese bei den Geländern zum Einsatz. Denn Glas als Trittstufe sei nicht nur sehr teuer, sondern verkratze auch schnell.

Neben der Ästhetik spielt die Sicherheit eine Rolle. "Stürze auf Treppen und im Treppenbereich zählen zu den häufigsten Unfallursachen in Privathaushalten", sagt Susanne Woelk von der Aktion Das Sichere Haus in Hamburg. Wichtig für die Sicherheit sei auch das sogenannte Steigungsmaß, also das Verhältnis von Auftrittsfläche zur Stufenhöhe.

Bequem und sicher sei eine Treppe, wenn sie ein Steigeverhältnis von 28 zu 17 Zentimetern einhält.

Zu jeder sicheren Treppe gehört ein schützendes Geländer. "Der Sprossenabstand darf zwölf Zentimeter nicht überschreiten, damit Kinderköpfe nicht durch die Sprossen passen", sagt Woelk. Für kleine Kinder könne unterhalb des Geländers noch zusätzlich ein zweites, niedrigeres angebracht werden.

Handläufe sollten in jedem Fall über die erste und letzte Stufe herüberragen. Setzstufen, also geschlossene Stufen, verhinderten, dass Kleinkinder zwischen den Stufen durchrutschen können.

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB