Bildstrecke:Internationaler Hochhauspreis 2006

Der Internationale Hochhaus Preis 2006 ist vergeben: Der Turm "Torre Agbar" in Barcelona hat ihn gewonnen. Vier weitere Hochhäuser wurden als Anerkennung ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird nach 2004 in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Ausgelobt wird er von der Stadt Frankfurt, die DekaBank Deutsche Girozentrale stiftet ihn.

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Quelle: SZ

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1. Preis: Torre Agbar, Barcelona (Spanien) Architekt: Ateliers Jean Nouvel, Paris Bauherr: Layetana Inmuebles S.L. (Spanien)

Begründung der Jury: "Er ist das Symbol für die Entwicklung eines neuen Stadtviertels in Barcelona. Seine expressive Gestalt, eine Form, die scheinbar aus dem Erdboden aufsteigt, markiert die pulsierende Dynamik einer städtebaulichen Revitalisierung. Die architektonische Form ist auf eine elementare Geste reduziert, gleichzeitig aber geometrisch komplex. Eine mehrschichtige Gebäudehülle führt zu seiner vielfältigen und spannungsreichen Erscheinung."

(Foto: Philippe Ruault)

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Die Fassade des "Torre Agbar" besteht aus beweglichen Glaslamellen.

(Foto: Philippe Ruault)

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Blick in die Glaskuppel des "Torre Agbar".

(Foto: Philippe Ruault)

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Eine der vier Anerkennung erhält das Hochhaus "Turning Torso" in Malmö (Schweden). Architekt: Santiago Calatrava, Valencia (Spanien) und Zürich (Schweiz) Bauherr: HSB, Malmö (Schweden)

Begründung der Jury: "Der Turm weist mit seiner bis ins Detail durchgestalteten zeichenhaften Erscheinung einen Weg zu einem neuen Formenreichtum im Hochhausbau, der ohne das vordergründige Dekorelement auskommt. Eleganz, Konsequenz und Perfektion zeichnen dieses Gebäude in besonderer Weise aus. Dabei tritt der skulpturale Effekt gegenüber anderen Aspekten des Hochhausbaus, wie dem Städtebau, den räumlichen Qualitäten, der Ökologie oder der konstruktiven Sinnfälligkeit in den Vordergrund."

(Foto: Pierre Mens)

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Anerkennung das Wienerberg Hochhaus, Wien (Österreich. Architekten: DELUGAN MEISSL Associated Architects, Wien (Österreich) Bauherr: Mischek, Wien (Österreich)

Begründung der Jury: "Das Projekt "Wienerberg Hochhaus" erhält eine Anerkennung als ein bemerkenswertes Beispiel für ein qualitätvolles Wohnhochhaus im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. Der Bau zeichnet sich durch gute Proportionen, ein elegantes Erscheinungsbild und durchdachte Details aus. Die Differenzierung der Fassaden mit französischen Fenstern und großzügigen Loggien ermöglicht gut belichtete Wohnungen mit Außenbezug. Unter städtebaulich und programmatisch schwierigen Bedingungen ist mit preiswerten Materialien eine ästhetisch ansprechende Gestaltung gelungen."

(Foto: Hertha Hurnaus)

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Anerkennung für den Turm "Montevideo" in Rotterdam (Niederlande). Architekten: mecanoo architecten b.v., Delft (Niederlande) Bauherr: ING Real Estate, Den Haag (Niederlande)

Begründung der Jury: "Das Gebäude lleistet neben seinen Nutzungsqualitäten einen wichtigen Beitrag zur Revitalisierung eines ehemaligen Industriegeländes leistet. An einer städtebaulich exponierten Stelle, der Spitze einer ehemaligen Hafenmole, haben die Architekten ein typologisch interessantes Wohnhochhaus aus drei Baukörpern unterschiedlicher Höhe errichtet. Gleich einer "vertikalen Stadt" sind bei dem "Turm" - dem höchsten der Baukörper - verschiedene Volumina aufeinander gestapelt. Entstanden sind über fünfzig Wohnungstypen und attraktive räumliche Situationen."

(Foto: Rob ´Hart)

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Anerkennung für das Projekt "Jian Wai SOHO" in Peking (China). Architekt: Riken Yamamoto & Field Shop, Yokohama (Japan) Bauherr: Soho China Ltd., Peking (China)

Begründung der Jury: "Das Projekt "Jian Wai SOHO" erhält eine Anerkennung für seine innovative Typologie, die über den üblichen Pekinger Block hinausgeht. Anstelle eines Hochhaus-Solitärs wird mit fünfzehn Einzelbauten bis zu 100 Meter Höhe ein ganzer Stadtteil mit hoher Dichte gebildet. Die Fassaden sind zurückhaltend und homogen gestaltet. Tiefe Grundrisse mit einer großen typologischen Varianz erlauben vielfältige Wohnungs-, Büro- oder auch Mischnutzungen. Eine dreigeschossige Sockelzone verbindet sich mit den durch Lichthöfe und "versunkene Gärten" belichteten Untergeschossen, die den ruhenden Verkehr aufnehmen, zu einem ausgeprägten öffentlichen Raum, der durch die versetzt angeordneten und gestaffelten Hochbauten gut gegliedert ist."

(Copyright: Riken Yamamoto & Field Shop)

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