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Baustoffe:Haus aus Stroh

Die Halme von Weizen und Roggen eignen sich besonders gut, um sie zu stabilen Baustrohballen zu verpressen.

(Foto: Christian Endt)

Bauexperten loben die Eigenschaften von Stroh als umweltfreundliches Dämmmaterial. Und nach jeder Getreide-Ernte gibt es die Halme im Überfluss. Was für das Material spricht - und was nicht.

Von Joachim Göres

Im Märchen soll die schöne Müllerstochter Stroh zu Gold spinnen - doch was ist überhaupt Stroh? Es sind die trockenen Halme von gedroschenem Getreide, auf den Feldern gibt es davon mehr als genug. Laut Fachverband Strohballenbau Deutschland (Fasba) könnte etwa ein Fünftel des Strohs, der bei der jährlichen Getreide-Ernte anfällt, dem landwirtschaftlichen Kreislauf entnommen und zum Bauen eingesetzt werden, in erster Linie als Dämmstoff. Das würde für die Dämmung von bis zu 350 000 Einfamilienhäusern reichen.

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