Banken am AbgrundGezockt und verloren - die Opfer der Finanzkrise

Insgesamt 334,5 Milliarden Dollar haben die großen Banken weltweit bislang durch die Finanzkrise verloren. Einige traf es jedoch besonders hart. sueddeutsche.de zeigt die größten Verlierer - jene Geldhäuser, die sich in der Krise am heftigsten die Finger verbrannten.

Insgesamt 334,5 Milliarden Dollar haben die großen Banken weltweit bislang durch die Finanzkrise verloren. Einige traf es jedoch besonders hart. sueddeutsche.de zeigt die größten Verlierer - jene Geldhäuser, die sich in der Krise am heftigsten die Finger verbrannten.

Washington Mutual

Washington Mutual sorgt für den größten Bankenzusammenbruch in der US-Geschichte: Am 26. September 2008 schloss die Aufsichtsbehörde (OTS) die größte US-Sparkasse Washington Mutual. Teile des Instituts wurden für 1,9 Milliarden Dollar an die Bank JPMorgan Chase verkauft. Der Kundenbetrieb werde jedoch wie gewohnt weitergehen, teilte der US-Einlagensicherungsfonds (FDIC) mit.

Der Schließung von Washington Mutual waren nach OTS-Angaben Einlagenabflüsse in Höhe von 16,7 Milliarden Dollar seit dem 15. September vorausgegangen. Damit habe die Sparkasse nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das in Seattle ansässige Institut verfügt den Regulierungsbehörden zufolge über Vermögenswerte von rund 307 Milliarden Dollar und Einlagen in Höhe von 188 Milliarden Dollar.

FDIC-Chefin Sheila Bair sagte, der Einlagensicherungsfonds habe schnell einen Käufer für Washington Mutual finden müssen, um durch Medienberichte verängstigte Kunden zu beruhigen.

(Foto: AP)

6. Februar 2008, 14:042008-02-06 14:04:00 ©