Voraussetzungen:

Besonders gut eignen sich Dächer mit einer Neigung zwischen 30 und 60 Grad. Optimal ist eine Ausrichtung nach Süden, möglich sind aber auch Abweichungen nach Osten oder Westen. Wichtig bei der Planung ist eine gute Analyse des Warmwasserbedarfs. Als Faustregel gilt: Für zehn Quadratmeter Wohnfläche sollte etwa ein Quadratmeter Kollektorfläche installiert werden. Außer den Kollektoren und dem Heizsystem ist die Installation eines Wärmespeichers erforderlich.

Montage:

Die Kollektoren können auf den Dachziegeln angebracht werden. Bei einem Neubau oder einer umfassenden Renovierung lassen sich die Kollektoren auch in die Dachhaut integrieren. Auf Flachdächern wird die Anlage aufgeständert. Bauherren haben die Wahl zwischen Flach- und Röhrenkollektoren.

Kosten:

Eine durchschnittlich große Anlage für Warmwasser und Heizung kostet bei einer Kollektorfläche von 14 Quadratmetern inklusive Montage etwa 10.000 Euro. Vorteil: Bis auf Wartungsarbeiten fallen keine laufenden Kosten an.

Förderung:

Bei einer Erstinstallation für Warmwasser gibt es 60 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens 410 Euro. Für eine Anlage mit Heizungsunterstützung beträgt die Förderung 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Zuschussfähig ist auch die Erweiterung bestehender Solaranlagen. Zudem können Bauherren Gelder wie den Kesseltausch- oder Effizienzbonus beantragen.

Foto: dpa

25. September 2008, 10:502008-09-25 10:50:00 ©