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Girokonto ohne Schufa im Vergleich im August 2026

3 August 2026 I Lesezeit: 11 Min.
Ein Girokonto ohne Schufa bietet auch Menschen mit negativer Bonität Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Immer mehr Banken und FinTechs reagieren auf die wachsende Nachfrage nach solchen Konten. Hier unterscheiden sich die Angebote deutlich bei Kosten, Funktionen und Service. Unser Vergleich zeigt, welche Modelle sich lohnen und worauf Sie achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland gibt es verschiedene Girokonten ohne Schufa, die sich besonders für Personen eignen, die trotz negativer Bonität ein Konto benötigen. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Basiskonten, die grundlegende Funktionen wie Überweisungen, Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen ermöglichen.
  • Die Schufa spielt bei der Kontoeröffnung normalerweise eine wichtige Rolle: Sie speichert Informationen über das Zahlungsverhalten und bewertet die Kreditwürdigkeit einer Person. Eine negative Schufa-Auskunft kann daher zur Ablehnung eines regulären Girokontos führen.

Girokonto ohne Schufa im Vergleich im August 2026

Unser Vergleich zu Girokonten ohne Schufa verschafft Ihnen einen transparenten Überblick über die bestenKonten auf dem Markt. Wir haben zahlreiche Angebote sorgfältig geprüft und übersichtlich zusammengestellt, damit Sie schnell und einfach das passende Girokonto ohne Schufa finden, das optimal zu Ihnen passt.

Diese Kriterien helfen beim Vergleich:

  • Gebühren: Achten Sie auf Kontoführungsgebühren und Zusatzkosten für Karten oder Abhebungen.
  • Karten: Viele Anbieter stellen eine kostenlose Debitkarte zur Verfügung, Kreditkarten sind jedoch selten.
  • Bargeld: Prüfen Sie, an welchen Automaten kostenlose Abhebungen möglich sind.
  • Echtzeitüberweisungen: Manche Anbieter ermöglichen Geldtransfers in Sekunden.
  • Banktyp: Direktbanken sind oft günstiger und unkomplizierter, Filialbanken bieten dafür persönliche Beratung.
  • Zinsen: Dispokredite werden bei Konten ohne Schufa meist nicht angeboten.
  • Sicherheit: Achten Sie auf Einlagensicherung und transparente Konditionen.
  • Bonitätsprüfung: Ein Konto ohne Schufa-Abfrage schützt die Privatsphäre und ermöglicht finanzielle Teilhabe auch bei negativer Schufa.

2,01 % Zinsen
Santander

bunq Free

4.3 / 5

Kontoführungsgebühr p.M.

0 €

Girocard

Keine

Debitkarte

Kostenlose Mastercard Kreditkarte

Anzahl Geldautomaten

49.750

Santander

Revolut

5 / 5

Kontoführungsgebühr p.M.

0 €

Girocard

Keine

Debitkarte

Kostenlose Visa/Mastercard

Anzahl Geldautomaten

49.750
Beim Anbieter direkt abschließen

2,01 % Zinsen
Santander

bunq Core

3.95 / 5

Kontoführungsgebühr p.M.

3,99 €

Girocard

Keine

Debitkarte

Kostenlose physische und virtuelle Mastercard

Anzahl Geldautomaten

49.750

2,01 % Zinsen
Santander

bunq Pro

3.95 / 5

Kontoführungsgebühr p.M.

9,99 € (0 € für Studenten in DE, BE, FR, IT, ES, IE & NL)

Girocard

Keine

Debitkarte

Kostenlos bis zu 3 Debit-/Kreditkarten sowie 25 virtuelle Karten

Anzahl Geldautomaten

49.750

Was versteht man unter einem Girokonto ohne Schufa?

Wenn von einem „Girokonto ohne Schufa“ die Rede ist, bedeutet dies in der Regel Folgendes:

  • Es wird keine oder kaum eine Bonitätsprüfung über die Schufa bei der Kontoeröffnung durchgeführt.
  • Das Konto ist häufig als Guthabenkonto geführt, das heißt: Sie dürfen nur über Mittel verfügen, die Sie vorher eingezahlt oder erhalten haben – ein Dispositionskredit oder eine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen sind meist ausgeschlossen.
  • Wichtig: Ein echtes Girokonto ohne Schufa bedeutet nicht unbedingt, dass keine Daten an die Schufa übermittelt werden, oft ist schlicht die Prüfung entfallen oder der Eintrag ausgeschlossen.

Mit einem solchen Konto sichern Sie sich zumindest die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr (eingehende Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen), auch wenn Ihnen ein klassisches Konto wegen negativer Bonität verweigert würde.

Wie funktioniert unser Vergleich?

Mit unserem Vergleich finden Sie schnell das passende Girokonto. Alle Konditionen werden klar strukturiert dargestellt, die Reihenfolge der Angebote richtet sich nach unserer Gesamtbewertung. So erkennen Sie auf einen Blick:

  • Gesamtbewertung des jeweiligen Kontos
  • Kontoführungsgebühr pro Monat
  • verfügbare Bankkarten (Girocard, Debit-Kreditkarte, Kreditkarte) und deren Preise
  • Dispozins (Sollzins bei Kontoüberziehung)
  • Bargeldverfügbarkeit im In- und Ausland
  • Mobile Payment (z. B. Apple Pay/Google Pay)
  • Extras wie Prämien, Cashback oder Kontowechsel-Service

Haben Sie sich entschieden, führt der Button „Zum Anbieter“ direkt zur Bank. Dort stellen Sie den Antrag, die Kontoeröffnung ist in der Regel schnell erledigt.

So haben wir bewertet

Für Girokonten ohne Schufa nutzen wir ein angepasstes Bewertungssystem, das die besonderen Anforderungen dieser Kontomodelle berücksichtigt. Da solche Konten oft Personen mit eingeschränkter Bonität offenstehen, liegt der Fokus auf fairen Konditionen, einfacher Zugänglichkeit und transparenter Kostenstruktur.

Gewichtung in der Gesamtbewertung:

  • Kontoführungsgebühren und laufende Kosten (50 %): Bei Girokonten ohne Schufa sind niedrige oder keine Grundgebühren entscheidend, da sie finanzielle Teilhabe ohne zusätzliche Belastung ermöglichen.
  • Service und Zugänglichkeit (20 %): Eine einfache Kontoeröffnung ohne Bonitätsprüfung, gute Erreichbarkeit des Supports sowie eine benutzerfreundliche App oder Onlinebanking sind besonders wichtig.
  • Bargeldverfügbarkeit (20 %): Kostenlose Bargeldabhebungen im Inland und möglichst auch im Ausland erhöhen die Alltagstauglichkeit deutlich.
  • Transparenz und Sicherheit (10 %): Klare Informationen zu Kontofunktionen, keine versteckten Gebühren und Schutz durch gesetzliche Einlagensicherung sind zentrale Bewertungspunkte.

Alle gelisteten Anbieter sind regulierte Finanzinstitute mit Sitz in der EU oder im EWR und unterliegen den gesetzlichen Vorgaben zum Verbraucherschutz und zur Einlagensicherung. Damit ist Ihr Guthaben im gesetzlichen Rahmen geschützt, auch bei einem Konto ohne Schufa-Prüfung.

Worauf sollte man bei einem Girokonto ohne Schufa achten?

Ein Girokonto ohne Schufa ist eine sinnvolle Lösung, wenn ein reguläres Konto nicht möglich ist. Damit es im Alltag zuverlässig funktioniert, sollten Verbraucher einige Punkte genau prüfen:

  • Schufa-Prüfung und Datennutzung: Prüfen, ob der Anbieter wirklich auf eine Schufa-Abfrage verzichtet und keine Daten weitergibt. Manche Banken melden das Konto trotzdem an die Auskunftei – meist zur Identitätsbestätigung.
  • Kontotyp und Nutzung: In der Regel wird das Konto als reines Guthabenkonto geführt. Das bedeutet: keine Überziehung, kein Dispokredit. Wichtig ist, dass alle Standardfunktionen (Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen) uneingeschränkt möglich sind.
  • Gebührenstruktur: Monatliche Kontoführungsgebühren variieren stark. Achten Sie auf Kosten pro Überweisung, Bargeldabhebung, Kartenbestellung oder Fremdwährungszahlung. Rechnen Sie durch, was das Konto realistisch im Monat kostet.
  • Kartenart und Akzeptanz: Meist gibt es eine Debitkarte, die direkt auf Guthabenbasis arbeitet. Prüfen Sie, ob sie im Ausland, online und bei Hotels oder Mietwagenfirmen akzeptiert wird. Eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ist selten enthalten.
  • Bargeldversorgung: Erkundigen Sie sich, in welchem Automatenverbund kostenlose Abhebungen möglich sind. Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss, sollte prüfen, ob das über Partnerfilialen oder den Einzelhandel funktioniert und zu welchem Preis.
  • Technische Ausstattung: Eine moderne Banking-App mit Push-Benachrichtigungen, klarer Übersicht und sicherem Login erleichtert den Alltag. Auch ein Online-Banking-Zugang am Computer ist sinnvoll, um Zahlungen bequem zu verwalten.
  • Kundendienst und Erreichbarkeit: Seriöse Anbieter bieten Support per Chat, Telefon oder E-Mail. Achten Sie auf erreichbare Servicezeiten, transparente Prozesse bei Kartenverlust und verständliche Kommunikation.
  • Rechtliche Grundlagen und Pfändungsschutz: Wer kein reguläres Konto erhält, hat Anspruch auf ein Basiskonto. Prüfen Sie, ob sich das Konto bei Bedarf in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln lässt und welche Gebühren dabei anfallen.
  • Kündigungsfristen und Wechselservice: Seriöse Banken informieren offen über Kündigungsfristen, Kosten bei Kontoschließung und bieten Hilfe beim Wechsel zu einem anderen Anbieter.
  • Zusatzleistungen und Apps: Einige FinTechs bieten Bonusprogramme oder Versicherungen an. Überlegen Sie, ob Sie diese Funktionen wirklich brauchen, häufig erhöhen sie nur die monatlichen Kosten.

Welche Kosten können bei einem Konto ohne Schufa anfallen?

Ein Girokonto ohne Schufa ist selten kostenlos. Die monatlichen Kontoführungsgebühren liegen meist zwischen 0 und 10 Euro, abhängig vom Anbieter und Leistungsumfang. Digitale Banken arbeiten häufig mit Pauschalpreisen, während klassische Institute einzelne Leistungen abrechnen.

Für die Debitkarte fällt oft eine kleine Jahresgebühr an, Ersatzkarten oder virtuelle Karten können extra kosten. Bargeldabhebungen sind in der Regel nur begrenzt kostenlos, außerhalb des eigenen Automatenverbunds werden meist 1 bis 3 Euro pro Vorgang fällig. Im Ausland können zusätzlich Fremdwährungsgebühren anfallen.

Auch Überweisungen, Bareinzahlungen oder Echtzeittransfers können kostenpflichtig sein. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, sollte prüfen, welche Wege dafür angeboten werden und welche Preise gelten. Manche Anbieter verlangen außerdem Gebühren für Papierauszüge, Rücklastschriften oder die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto.

Insgesamt gilt: Ein Girokonto ohne Schufa ist oft etwas teurer als ein Standardkonto, bietet dafür aber finanzielle Teilhabe ohne Bonitätsprüfung. Ein genauer Blick in unsere Toplisten lohnt sich, um ungewollte Zusatzkosten zu vermeiden.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines schufafreien Kontos?

Ein Girokonto ohne Schufa ist vor allem eine Möglichkeit, trotz negativer Bonität oder finanzieller Schwierigkeiten am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Es bietet Sicherheit im Alltag, geht aber mit gewissen Einschränkungen einher.

Vorteile

  • Zugang zum Finanzsystem: Auch mit Schufa-Eintrag oder ohne Bonitätsnachweis kann ein Konto eröffnet werden. Gehalt, Sozialleistungen oder Rechnungen lassen sich sicher verwalten.
  • Schuldenprävention: Da das Konto auf Guthabenbasis geführt wird, ist keine Überziehung möglich, das schützt vor neuen Verbindlichkeiten.
  • Schnelle Eröffnung: Viele Anbieter ermöglichen eine vollständig digitale Kontoeröffnung in wenigen Minuten.
  • Grundlegende Bankfunktionen: Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen sind wie bei jedem anderen Girokonto nutzbar.
  • Datenschutz: Einige FinTechs verzichten bewusst auf die Weitergabe von Daten an die Schufa und bieten dadurch mehr Privatsphäre.

Nachteile

  • Kein Dispokredit: Das Konto kann nicht überzogen werden. Wer kurzfristig Geld benötigt, muss auf Alternativen ausweichen.
  • Begrenzte Kartenakzeptanz: Meist wird nur eine Debitkarte ausgegeben, die nicht überall, etwa bei Hotels oder Mietwagenfirmen, akzeptiert wird.
  • Höhere Gebühren: Die monatlichen Kosten liegen oft über denen klassischer Girokonten, vor allem bei zusätzlichen Leistungen.
  • Weniger Serviceoptionen: Einige digitale Anbieter verzichten auf Telefonservice oder Filialberatung.
  • Keine Bonitätsverbesserung: Ein solches Konto steigert den Schufa-Score nicht, es bleibt neutral.

Wie eröffne ich ein Girokonto ohne Schufa?

Die Eröffnung eines Girokontos ohne Schufa ist meist unkompliziert und vollständig online möglich. Der Ablauf ähnelt der Kontoeröffnung bei herkömmlichen Banken, mit einigen Besonderheiten:

  1. Anbieter auswählen: Vergleichen Sie verschiedene Anbieter in unserer Topliste und wählen Sie den, der am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Achten Sie dabei auf Kontoführungsgebühren, Kartenfunktionen, Bargeldversorgung und die tatsächliche Schufa-Freiheit.
  2. Antrag ausfüllen: Der Kontoantrag erfolgt online oder in der Filiale. Dabei werden persönliche Angaben wie Name, Adresse und Geburtsdatum benötigt. Eine Bonitätsprüfung entfällt, Ihre Identität wird aber geprüft.
  3. Identitätsprüfung durchführen: Dies geschieht über das VideoIdent-Verfahren per Webcam oder über PostIdent in einer Filiale. Sie benötigen dafür einen gültigen Ausweis oder Reisepass.
  4. Kontoeröffnung bestätigen: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie die Kontodaten, Debitkarte und Zugangsdaten zum Online-Banking. Bei digitalen Anbietern erfolgt das meist innerhalb weniger Stunden.
  5. Konto nutzen: Überweisen Sie Ihr Startguthaben, richten Sie Lastschriften ein und nutzen Sie das Konto wie gewohnt. Achten Sie darauf, immer im Guthaben zu bleiben, eine Überziehung ist bei schufafreien Konten nicht möglich.

Tipp: Wer bisher kein Konto bekommen hat, kann sich auf das gesetzliche Recht auf ein Basiskonto berufen. Jede Bank in Deutschland ist verpflichtet, ein solches Konto anzubieten, unabhängig von der Bonität.

Was beeinflusst meinen Schufa-Score?

Der Schufa-Score spiegelt wider, wie zuverlässig jemand bisher mit finanziellen Verpflichtungen umgegangen ist. Banken, Vermieter und Mobilfunkanbieter nutzen ihn, um das Risiko von Zahlungsausfällen einzuschätzen. Ein hoher Score erleichtert den Zugang zu Krediten und Konten, ein niedriger kann dagegen Einschränkungen bedeuten.

Mehrere Faktoren wirken sich auf den Score aus:

  • Zahlungsverhalten: Pünktlich beglichene Rechnungen, Kredite und Raten wirken sich positiv aus. Mahnverfahren, offene Forderungen oder Zahlungsverzüge senken den Wert deutlich.
  • Kredit- und Kontonutzung: Die Anzahl laufender Kredite, Kreditkarten oder Finanzverträge spielt eine Rolle. Viele parallele Verpflichtungen oder häufige Kontoüberziehungen können den Score belasten.
  • Anzahl der Anfragen: Jede Kreditanfrage wird registriert. Viele Anfragen in kurzer Zeit signalisieren Unsicherheit und können den Score kurzfristig verschlechtern.
  • Vertragsdauer und -historie: Langjährige, stabile Geschäftsbeziehungen zu Banken oder Mobilfunkanbietern werden positiv bewertet, weil sie Verlässlichkeit zeigen.
  • Höhe der genutzten Kreditrahmen: Wer Kreditkarten oder Dispokredite regelmäßig vollständig ausschöpft, gilt als risikoreicher. Eine moderate Nutzung wirkt sich besser aus.
  • Persönliche Daten und Häufigkeit von Umzügen: Auch Basisdaten wie Alter, Wohnsitz und Stabilität der Adresse fließen ein. Häufige Umzüge oder unklare Wohnverhältnisse können den Score verschlechtern.

Wichtig: Die Schufa speichert keine Informationen zu Einkommen, Familienstand oder Beruf. Verbraucher können einmal jährlich kostenlos eine Selbstauskunft anfordern, um ihre gespeicherten Daten zu prüfen und fehlerhafte Einträge löschen zu lassen.

Häufig gestellte Fragen zu Girokonten