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ETF-Sparplan Oktober 2026: So bauen Sie mit ETFs langfristig Vermögen auf
Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem ETF-Sparplan investieren Sie regelmäßig einen festen Betrag in einen börsengehandelten Indexfonds. Bei vielen Brokern ist das schon ab 1 bis 25 € im Monat möglich, sodass sich auch kleine Beträge langfristig aufbauen lassen.
- Wer regelmäßig investiert, kauft bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen weniger (Durchschnittskosteneffekt). Das glättet Einstiegszeitpunkte, schützt aber nicht vor Verlusten.
- Für eine breite Streuung eignen sich weltweite Indizes wie der MSCI World oder der FTSE All-World. Zudem wählen Sie zwischen thesaurierenden ETFs, die Erträge automatisch reinvestieren, und ausschüttenden ETFs, die sie auszahlen.
- Kapitalerträge bis 1.000 € pro Jahr (2.000 € bei Ehepaaren) bleiben steuerfrei, wenn Sie einen Freistellungsauftrag beim Broker einrichten.
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Was ist ein ETF-Sparplan?
Ein ETF-Sparplan investiert automatisch einen festen Betrag in einen börsengehandelten Indexfonds, meist monatlich, und bei vielen Brokern bereits ab 1 bis 25 Euro. Statt selbst Aktien auszuwählen, kaufen Sie mit einem MSCI-World-ETF auf einen Schlag Anteile an rund 1.400 Unternehmen aus 23 Industrieländern, die zusammen etwa 85 % der dortigen Marktkapitalisierung repräsentieren.
Der Sparplan läuft nach dem Einrichten ohne weiteres Zutun: Am gewählten Ausführungstag zieht der Broker die Rate vom Verrechnungskonto ein und kauft dazu passende Anteile, bei den meisten Anbietern auch in Bruchstücken. Wer 50 Euro spart und der ETF 100 Euro kostet, erhält also 0,5 Anteile.
Warum der Sparplan für viele die beste Einstiegsform ist:
- Geringe Einstiegshürde: Es braucht kein Startkapital, Vermögen entsteht aus laufendem Einkommen.
- Disziplin per Automatik: Wer nicht jeden Monat neu entscheiden muss, lässt sich von Kursschwankungen und Schlagzeilen weniger beeinflussen.
- Breite Streuung: Ein einzelner ETF ersetzt Hunderte Einzelaktien, das Risiko eines einzelnen Unternehmens fällt kaum ins Gewicht.
- Niedrige Kosten: Breite Index-ETFs kosten oft 0,05 bis 0,25 Prozent pro Jahr, aktiv gemanagte Fonds hingegen häufig 1,5 Prozent oder mehr.
- Flexibilität: Rate, Intervall und ETF lassen sich jederzeit ändern, der Sparplan kann pausiert oder beendet werden, ohne Kündigungsfristen.
Ein ETF-Sparplan ist kein Sparprodukt mit garantiertem Zins. Der Wert schwankt mit den Märkten, zwischenzeitliche Verluste von 30 bis 50 Prozent sind historisch vorgekommen, etwa 2008/09. Er eignet sich deshalb für Geld, das Sie mindestens 10, besser 15 Jahre nicht benötigen.
Die besten Apps für einen ETF-Sparplan aus unserem Vergleich
Traders Place
Wer bei Traders Place regelmäßig in ETFs investieren möchte, hat eine große Auswahl: Für den Sparplan stehen 2.330 ETFs zur Verfügung, unter anderem von Partnern wie Amundi, DWS Xtrackers, iShares und Vanguard. Fehlt ein gewünschter ETF eines Partners, kann man die ISIN einreichen und Traders Place prüft, ob er aufgenommen wird.
Der Einstieg ist mit einem Sparbetrag ab 1 Euro möglich, und die Ausführung kostet keine Ordergebühren. Allerdings kommen, wie bei den meisten Brokern, marktübliche Spreads und Zuwendungen hinzu.
Besonders flexibel ist der Sparrhythmus: Neben monatlicher Ausführung sind auch zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Intervalle möglich. Da sich beim monatlichen Sparplan pro ETF mehrere Ausführungstage nutzen lassen, kann man sogar wöchentlich oder alle zwei Wochen sparen. Die Sparrate lässt sich jederzeit online ändern oder aussetzen. Wer möchte, kann außerdem eine Dynamisierung einstellen, bei der die Sparrate jedes Jahr automatisch um einen festgelegten Prozentsatz steigt.
Damit ist Traders Place eine gute Wahl für alle, die langfristig und kostengünstig mit ETFs Vermögen aufbauen möchten.
- 2.230 kostenlose ETF-Sparpläne
- Sparen schon ab 1 € möglich
- Flexible Sparintervalle
Finanzen.net
Auch finanzen.net zero setzt beim Sparen auf niedrige Kosten: Insgesamt stehen über 10.000 Sparpläne in Aktien, ETFs und Kryptowährungen zur Auswahl, schon ab 1 Euro. Alle ETF-Sparpläne sind gebührenfrei, es fallen nur die marktüblichen Spreads an. Anders als bei Einzelorders gibt es bei Sparplänen auch keinen Mindermengenzuschlag.
Die Auswahl umfasst ETFs auf alle gängigen Indizes wie MSCI, DAX oder EuroStoxx, von Anbietern wie iShares, DWS Xtrackers und Vanguard. Wer unsicher ist, wie er sein Geld aufteilen soll, findet auf der Website Musterportfolios für verschiedene Sparbudgets ab 50 Euro im Monat, die von extraETF zusammengestellt wurden. Die Sparpläne werden zwischen 15:45 und 17:15 Uhr ausgeführt, wenn sowohl die europäischen als auch die US-Börsen geöffnet sind, was für enge Spreads sorgen soll.
Depot und Verrechnungskonto werden bei der Baader Bank geführt. Es fallen keine laufenden Depotkosten an.Damit ist finanzen.net zero eine günstige und unkomplizierte Option für alle, die mit ETF-Sparplänen langfristig Vermögen aufbauen möchten.
- 2.143 kostenlose ETF-Sparpläne
- Sparen schon ab 1 € möglich
- Alle Indizes verfügbar (wie z.B. MSCI, DAX, EuroStoxx)
Was bringt ein ETF-Sparplan?
Aus 100 Euro im Monat können bei einer jährlichen Rendite von 6 Prozent nach 30 Jahren gut 100.000 Euro werden, obwohl Sie selbst nur 36.000 Euro einzahlen. Den Großteil erledigt der Zinseszinseffekt: Erträge werden wieder angelegt und bringen selbst Erträge.
Zinseszins: Was aus 100 Euro im Monat werden kann
Wer zehn Jahre lang 100 Euro im Monat spart, zahlt insgesamt 12.000 Euro ein. Bei 4 Prozent jährlicher Rendite wachsen daraus rund 14.700 Euro, bei 6 Prozent etwa 16.400 Euro und bei 8 Prozent gut 18.300 Euro.
Nach 20 Jahren stehen 24.000 Euro an Einzahlungen zu Buche. Bei 4 Prozent sind daraus rund 36.700 Euro geworden, bei 6 Prozent etwa 46.200 Euro und bei 8 Prozent knapp 58.900 Euro.
Nach 30 Jahren haben Sie 36.000 Euro eingezahlt. Bei 4 Prozent Rendite liegt das Depot dann bei rund 69.400 Euro, bei 6 Prozent bei gut 100.400 Euro und bei 8 Prozent bei rund 149.000 Euro, also mehr als dem Vierfachen der eigenen Einzahlungen.
Annahmen: monatliche Einzahlung, gleichbleibende Rendite, vor Kosten und Steuern. Zum Vergleich: Der MSCI World erzielte seit 1970 im Schnitt 7 bis 8 Prozent pro Jahr in US-Dollar, mit starken Schwankungen und ohne Garantie für die Zukunft. Das Beispiel zeigt vor allem eines: Die Laufzeit wirkt stärker als die Rendite. Wer zehn Jahre früher beginnt, hat bei 6 Prozent am Ende mehr als doppelt so viel.
Welche Kosten fallen bei einem ETF-Sparplan an?
Die Gesamtkosten setzen sich aus Gebühren beim Broker und Kosten im Fonds zusammen. Über 30 Jahre können ein paar Zehntelprozentpunkte Unterschied mehrere Tausend Euro ausmachen.
Kosten beim Broker
- Ausführungsgebühr: Viele Neobroker und einige Direktbanken führen Sparpläne kostenlos aus. Klassische Banken verlangen oft 1,5 bis 2,5 Prozent der Rate oder einen Fixbetrag ab etwa 1 Euro.
- Depotgebühr: Bei Online-Brokern meist 0 Euro, bei Filialbanken teilweise 20 bis 60 Euro im Jahr oder ein Prozentsatz des Depotwerts.
- Spread: Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Bei großen ETFs liegt sie meist unter 0,1 Prozent, bei Nischen-ETFs oder außerhalb der Handelszeiten deutlich höher.
- Ausgabeaufschlag: Bei ETFs eigentlich unüblich, manche Fondsplattformen verlangen ihn dennoch. Hier genau hinschauen.
- Aktionsangebote: Viele Banken bieten Sparpläne auf ausgewählte ETFs zeitweise gebührenfrei an. Prüfen Sie, ob Ihr Wunsch-ETF dabei ist und wie lange die Aktion noch läuft.
Worauf Sie beim Vergleich von ETF-Sparplan Brokern achten sollten
Der günstigste Sparplan ist nicht automatisch der beste: Auch Auswahl, Flexibilität und Sicherheit zählen. Diese Kriterien helfen beim Vergleich der Anbieter.
| Kriterium | Darauf achten | Warum es wichtig ist |
|---|---|---|
| Sparplangebühr | Dauerhaft 0 € oder nur Aktion? | Größter Kostenhebel bei kleinen Raten |
| Depotgebühr | 0 € ohne Bedingungen | Bedingungen wie Mindestaktivität können entfallen |
| Sparplanfähige ETFs | Mehrere Hundert bis über 2.000 | Ihr Wunsch-ETF muss besparbar sein |
| Mindestrate | 1 bis 50 € | Wichtig für kleine Budgets und Kinderdepots |
| Ausführungstermine | Mehrere Termine pro Monat wählbar | Passt die Ausführung zum Gehaltseingang? |
| Intervalle | Monatlich, zwei- oder vierteljährlich | Vierteljährlich kann Fixgebühren senken |
| Dynamisierung | Automatische jährliche Erhöhung | Rate wächst mit dem Einkommen mit |
| Verrechnungskonto | Verzinsung, Einlagensicherung | Liquidität für Raten parken |
| Steuerservice | Automatische Abführung der Steuer | Ausländische Broker: Steuererklärung nötig |
| Bedienung | App und Web, Depotübertrag | Bequemlichkeit und Wechselmöglichkeit |
Zur Sicherheit: ETFs sind Sondervermögen. Geht der Anbieter des ETFs oder der Broker pleite, bleiben Ihre Anteile Ihr Eigentum und werden nicht Teil der Insolvenzmasse. Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind dagegen nur über die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank geschützt.
Zum Wechsel: Ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter ist in Deutschland für Sie kostenlos. Bestehende ETF-Anteile müssen nicht verkauft werden, die Anschaffungsdaten werden übertragen.
Welchen ETF sollte ich besparen?
Für die meisten Sparer reicht ein einziger, breit gestreuter Welt-ETF als Basis. Erst danach lohnt sich der Blick auf Ergänzungen.
Schritt 1: Den Index wählen
| Index | Enthaltene Länder | Anzahl Unternehmen ca. | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| MSCI World | 23 Industrieländer | 1.400 | Einfache Basisanlage |
| FTSE All-World | Industrie- und Schwellenländer | 4.000 | Ein-ETF-Lösung mit maximaler Streuung |
| MSCI ACWI (IMI) | Industrie- und Schwellenländer | 2.900 (IMI:9.000) | Ein-ETF-Lösung inkl. kleiner Unternehmen |
| MSCI Emerging Markets | 24 Schwellenländer | 1.300 | Beimischung zum MSCI World |
| S&P 500 | USA | 500 | Bewusste US-Konzentration |
| DAX | Deutschland | 40 | Kaum als alleinige Anlage geeignet |
Beachten Sie: Auch der MSCI World ist stark konzentriert. US-Unternehmen machen rund 70 Prozent aus, die zehn größten Konzerne zusammen etwa ein Viertel. Wer das reduzieren möchte, kann Schwellenländer hinzufügen oder einen All-World-Index wählen.
Schritt 2: Den passenden ETF auf diesen Index finden
- Fondsvolumen: Mindestens 100 Millionen, besser 500 Millionen Euro. Kleine ETFs werden häufig geschlossen oder zusammengelegt.
- Tracking Difference: Wie nah liegt der ETF über mehrere Jahre am Index?
- TER: Bei Welt-ETFs sind 0,1 bis 0,25 Prozent üblich.
- Fondsdomizil: ETFs mit Sitz in Irland können auf US-Dividenden meist nur 15 statt 30 Prozent Quellensteuer zahlen und sind daher oft im Vorteil.
- Ertragsverwendung: Thesaurierend oder ausschüttend.
- Replikation: Physisch oder synthetisch.
- Sparplanfähigkeit: Beim eigenen Broker verfügbar und idealerweise gebührenfrei.
Physisch oder synthetisch?
Physisch replizierende ETFs kaufen die Aktien des Index tatsächlich, vollständig oder als repräsentative Auswahl (Sampling). Synthetische ETFs bilden den Index über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einer Bank nach. Das Kontrahentenrisiko ist gesetzlich auf 10 Prozent des Fondsvermögens begrenzt und wird meist durch eine Absicherung abgedeckt. Synthetische ETFs können bei manchen Indizes, etwa dem S&P 500, sogar steuerliche Vorteile bieten. Für Einsteiger ist ein physischer ETF die transparentere Wahl, ein Ausschlusskriterium ist synthetisch, aber nicht.
Ausschüttend oder thesaurierend?
Thesaurierende ETFs legen Dividenden automatisch wieder an, der Zinseszins wirkt ohne Zutun. Ausschüttende ETFs zahlen Erträge aufs Verrechnungskonto aus, typischerweise viertel- oder halbjährlich.
Wie werden Erträge aus einem ETF-Sparplan versteuert?
Gewinne und Ausschüttungen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, zusammen 26,375 Prozent (mit Kirchensteuer etwas mehr). Bei Aktien-ETFs sind jedoch 30 Prozent der Erträge steuerfrei, und bis zum Sparerpauschbetrag fällt gar keine Steuer an.
Die vier Stellschrauben
- Sparerpauschbetrag: 1.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende, 2.000 Euro für zusammen veranlagte Paare. Damit er greift, müssen Sie beim Broker einen Freistellungsauftrag erteilen. Bei mehreren Banken lässt er sich aufteilen.
- Teilfreistellung: Bei Aktien-ETFs (mindestens 51 Prozent Aktien) sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei, bei Mischfonds (mindestens 25 Prozent Aktien) sind es 15 Prozent. Anleihen-ETFs erhalten keine Teilfreistellung.
- Vorabpauschale: Eine jährliche Mindestbesteuerung, insbesondere bei thesaurierenden ETFs. Sie wird Anfang des Folgejahres automatisch vom Verrechnungskonto eingezogen, sofern der Freibetrag aufgebraucht ist. Halten Sie dort im Januar einen kleinen Betrag bereit.
- Verlustverrechnung: Verluste aus ETF-Verkäufen verrechnet der Broker automatisch mit späteren Gewinnen.
Beispiel: So berechnet sich die Vorabpauschale
Angenommen, Ihr ETF-Depot ist zu Jahresbeginn 10.000 Euro wert und im Jahresverlauf gestiegen. Grundlage ist der vom Finanzministerium festgelegte Basiszins, für 2025 waren es 2,53 Prozent.
- Basisertrag: 10.000 € × 2,53 % × 0,7 = 177,10 €
- Abzüglich Ausschüttungen im Jahr (beim thesaurierenden ETF: 0 €) = Vorabpauschale 177,10 €
- Abzüglich 30 % Teilfreistellung: steuerpflichtig 123,97 €
- Liegt dieser Betrag unter dem Sparerpauschbetrag, zahlen Sie nichts. Sonst: 123,97 € × 26,375 % = 32,70 € Steuer
Die Vorabpauschale ist keine zusätzliche Steuer, sondern eine Vorauszahlung: Beim Verkauf wird sie vom Gewinn abgezogen, Sie zahlen also nicht doppelt. Ist der ETF im Jahr gefallen, fällt keine Vorabpauschale an.
Wie viel sollte ich monatlich in einen ETF-Sparplan investieren?
Investieren Sie nur Geld, das nach Abzug von Fixkosten und Notgroschen übrig bleibt. Als Notgroschen gelten drei bis sechs Nettomonatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto.
Eine verbreitete Orientierung ist, 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens zu sparen. Bei 2.500 Euro netto wären das 250 bis 375 Euro im Monat. Wichtiger als die Höhe ist aber, überhaupt und früh anzufangen, auch mit 25 oder 50 Euro. Teure Konsumkredite oder Dispo-Schulden sollten Sie vorab ablösen, denn deren Zinsen liegen meist über jeder realistischen ETF-Rendite.
Dynamik nutzen: Erhöhen Sie die Rate jährlich, etwa bei jeder Gehaltserhöhung. Manche Broker bieten eine automatische Dynamisierung an. Wer mit 100 Euro startet und die Rate jährlich um 3 Prozent steigert, spart nach 30 Jahren deutlich mehr an, ohne es im Alltag stark zu spüren.
Wie richte ich einen ETF-Sparplan ein?
- Depot eröffnen: Online in 10 bis 15 Minuten, Identifizierung per Video oder per Online-Banking.
- Freistellungsauftrag erteilen: Direkt nach der Eröffnung, damit der Sparerpauschbetrag greift.
- ETF auswählen: Per Name oder ISIN suchen, die Sie zuvor in einer ETF-Datenbank ermittelt haben.
- Sparplan anlegen: Rate, Intervall und Ausführungstag festlegen, idealerweise kurz nach dem Gehaltseingang.
- Verrechnungskonto füllen: Per Dauerauftrag vom Girokonto, ein bis zwei Tage vor der Ausführung.
- Laufen lassen: Ein Blick ins Depot ein- bis zweimal im Jahr reicht.
Typische Fehler beim ETF-Sparplan
- Verkaufen in der Krise: Wer bei einem Kurssturz aussteigt, realisiert Verluste und verpasst die Erholung. Gerade in Krisen kauft der Sparplan günstig.
- Zu spät anfangen: Auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, kostet meist mehr als ein ungünstiger Start.
- Zu viele ETFs: Fünf ETFs mit ähnlichem Inhalt erhöhen nur den Aufwand und die Überschneidungen, nicht die Streuung.
- Hohe Gebühren übersehen: Die 2-Prozent-Ausführungsgebühr bei kleinen Raten frisst einen großen Teil der Rendite.
- Kein Notgroschen: Wer bei der nächsten Autoreparatur verkaufen muss, verkauft womöglich zum falschen Zeitpunkt.
- Freistellungsauftrag vergessen: Dann führt der Broker Steuern ab, die Sie erst über die Steuererklärung zurückholen.
- Trends hinterherlaufen: Themen-ETFs werden oft gekauft, nachdem sie bereits stark gestiegen sind.


