Tiefgang
So hätte es in Sachsen-Anhalt industriepolitisch besser laufen können
Lesedauer: 5 Min.
Seit 1990 sind Milliarden an Fördergeldern nach Sachsen-Anhalt geflossen. Neue Industriebetriebe sind entstanden, Arbeitsplätze wurden geschaffen. Doch es fehlt an Unternehmen, die eng miteinander vernetzt sind und durch Forschung ihre Wertschöpfung steigern. „Es ist kein integriertes Produktions- und Innovationssystem entstanden“, sagt Daniel Posch von der Bertelsmann Stiftung zu SZ Dossier.
Posch ist Mitautor einer Studie, die untersucht, wie deutsche Regionalförderung politische Einstellungen beeinflusst. Ihr Befund: Förderung kann Unzufriedenheit dämpfen. Entscheidend ist aber nicht allein die Höhe der Mittel, sondern ob sie vor Ort neue wirtschaftliche Beziehungen entstehen lassen. Viel Regionalpolitik sei „räumlich blind“ gewesen, sagt Posch.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
