Tiefgang
Resilienz-Serie: Warum Deutschlands Robotik-Chance im Tübinger Cyber Valley liegt
Lesedauer: 6 Min.
In diesem Jahr feiert das Cyber Valley in Tübingen seinen zehnten Geburtstag. Zehn Jahre, in denen die Entwicklung Künstlicher Intelligenz gigantische Fortschritte gemacht und die Spielregeln grundlegend verändert hat: ein guter Zeitpunkt, um die Rolle des Tübinger Ökosystems zu analysieren.

Florian K. Mayer, seit 2019 am Aufbau des derzeit größten europäischen KI-Forschungscampus beteiligt und seit August 2025 dessen Geschäftsführer, blickt von innen auf die Erfolge, Irrtümer und auf den harten Wettbewerb, in dem das Forschungszentrum steht. „Als ich im Cyber Valley anfing, war eine echte Aufbruchsstimmung spürbar“, erzählt er. Die Mission war klar: ein europäisches Ökosystem zu schaffen, in dem Grundlagenforschung und wirtschaftliche Anwendung zusammenwachsen. Wichtiges Vorbild dafür: das Silicon Valley, natürlich.
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