Kinder und Jugendliche sind nicht dafür verantwortlich, dass sich Social Media schlecht auf sie auswirken kann, sondern die Plattformen müssen ihre Angebote anpassen. Dieser Tenor zog sich vergangene Woche durch die 56 Empfehlungen der Sonderkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, die Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) eingesetzt hatte.
So ähnlich klingt das auch bei Tobias Schmid, dem Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Er halte es für besonders problematisch, „dass die Plattformen die Risiken nicht nur zulassen, sondern durch ihre eigenen Strukturen oft noch verstärken“, sagte er SZ Dossier.
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