Gastbeitrag
Jugendschutz auf Social Media: Vorbeugen statt Nachsteuern
Lesedauer: 5 Min.
Roland A. Stürz
Abteilungsleiter am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation
Roland A. Stürz ist Abteilungsleiter Daten und Monitoring am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (BIDT). Die Abteilung untersucht verschiedene Aspekte der digitalen Transformation und beleuchtet unter anderem in einer aktuellen Studie die Einstellungen der Bevölkerung in Deutschland zu einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche.
Die Debatte über den Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien hat die breite Öffentlichkeit erreicht. Was lange eher nebenbei zwischen Fortschrittsglauben und elterlichen Sorgen diskutiert wurde, steht spätestens seit dem Verbot von Social Media für unter 16-Jährige in Australien hoch auf der gesellschaftspolitischen Agenda – auch in Deutschland.
In der Bevölkerung herrscht ein klares Meinungsbild vor: Laut einer Erhebung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (BIDT) befürworten in Deutschland 66 Prozent der Menschen ab 16 Jahren ein Verbot von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Die hohe Zustimmung verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.