Die Lage. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Angriffe signalisieren die großen US-KI-Firmen Bremsbereitschaft. Anthropic-Chef Dario Amodei schlägt in einem Drei-Schritte-Plan vor, die Entwicklungsgeschwindigkeit von KI-Modellen zu drosseln und ein bis zwei Jahre Zeit zu gewinnen, um die Risiken zu beherrschen.
OpenAI-Chef Sam Altman stimmte auf X umgehend zu und kündigte an, den Börsengang seines Unternehmens 2026 nicht mehr zu realisieren – angesichts der Sicherheitsdebatte sei dies „nicht ratsam“. Unterstützung erhielten die beiden Rivalen zudem von Tech-Milliardär Elon Musk.
Das müssen Sie heute wissen: OpenAI konkurriert mit Anthropic, Google mit Musks xAI – und alle miteinander. Eine gemeinsame Linie zu finden, um auf die KI-Gefahren zu reagieren, wird schwierig genug. Zugleich konkurrieren die USA mit China.
Und Peking treibt den Wettlauf voran. Beim Brics-Gipfel in Neu-Delhi kündigte Staatspräsident Xi Jinping eine „KI-Open-Source-Zone“ an, um KI-Wissen und große Sprachmodelle mit Schwellenländern zu teilen, darunter Russland. Von einer Drosselung der KI-Entwicklung war keine Rede.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Corinna Bremer
089 2183 9781Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an sz-pro@sz.de.
