Die Lage. Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Öltanker im Roten Meer und die Sorge vor einer weiteren Eskalation am Golf treiben die Ölpreise wieder einmal nach oben. Die Nordsee-Referenzsorte Brent hat dabei die symbolische Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten.
Für die EZB hat das die Entscheidungsfindung erheblich erschwert. Ursprünglich wollte sie angesichts der Wachstumsschwäche im Euroraum ihre Zinssenkungen fortsetzen. Doch der neue Energieschock hat sie am Donnerstag bewogen, von einer Lockerung abzusehen und den Zins unverändert zu lassen.
Das müssen Sie heute wissen: Am Rande des Asean-Außenministertreffens in Manila sind Russlands Außenminister Sergej Lawrow und US-Außenminister Marco Rubio zusammengekommen – mit wenig Aussicht auf eine schnelle Annäherung. Rubio sprach zwar von „guten und offenen“ Gesprächen. Aus dem Kreml hieß es jedoch, die Chancen auf ein rasches Ende des Ukraine-Kriegs seien weiter gering.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow behauptet derweil, er hoffe auf einen baldigen Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau – sobald sie nach Auflösung des Iran-Kriegs wieder verfügbar sind.
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