Die Lage. Der Bundeskanzler setzt in Sachen Diversifizierung nun auch auf Algerien, das infolge der Energie- und Rohstoffkrisen plötzlich politische Aufmerksamkeit erhält. Das flächenmäßig größte Land Afrikas hat Gas, Öl und Seltene Erden. Mit dem algerischen Staatspräsidenten Abdelmadjid Tebboune sprach Friedrich Merz in Berlin auch über Wasserstoff aus Solarenergie. Tebboune betonte seinerseits, Algerien sei seinen Lieferverpflichtungen für Gas immer treu nachgekommen. Sein Land sehe sich als strategischer Partner Europas.
Das müssen Sie heute wissen: Am Freitag präsentiert die EU-Kommission ihre Vorstellungen, wie es mit dem Emissionshandel weitergehen soll. Das Instrument steht am Scheideweg. Es steht im internationalen Wettbewerb unter Druck: Alles, was die Produktion verteuert, geht auf Kosten von Investitionen. Gerade die Pioniere kohlendioxidärmerer Produktion aus der Stahlindustrie beharren jedoch darauf, den eingeschlagenen Pfad weiterzugehen.
Ebenfalls am Freitag kommt ein Entwurf für den „Electrification Action Plan“ der EU. Es wird Zeit. In Zukunft fahren und heizen wir elektrisch und lassen uns von strombetriebener KI das Denken abnehmen. Der Elektrizitätsbedarf wird erheblich ansteigen. China hat das erkannt und will zum fortschrittlichsten Elektro-Staat werden.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
