Die Lage. Deutschland fordert China zur Zurückhaltung im Südchinesischen Meer auf. Zusammen mit 13 weiteren Staaten – darunter die USA, Kanada und Großbritannien – fordert Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung, maritime Streitigkeiten müssten friedlich und im Einklang mit dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen beigelegt werden.
Die Unterzeichner verweisen auf eine vom Schiedsgericht gefällte Entscheidung zugunsten der Philippinen, die sich am Sonntag zum zehnten Mal gejährt hat. China beansprucht dennoch weite Teile des Südchinesischen Meeres für sich und baut seine dortigen Militärstützpunkte immer weiter aus. Auch die Philippinen haben die Erklärung mit Deutschland unterzeichnet.
Das müssen Sie heute wissen: Kurz nach dem Nato-Gipfel in Ankara trifft sich am Montag die sogenannte Koalition der Willigen in Paris, um über die Ukraine-Hilfe zu beraten. Auch Bundeskanzler Merz reist an. Im Zentrum der Gespräche sollen nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron Raketenabwehr und gemeinsame Manöver stehen, außerdem mögliche Sicherheitsgarantien für das angegriffene Land.
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