Die Lage. Der Werbebesuch von Boris Pistorius hat sich gelohnt: Pünktlich zum Nato-Gipfel hat sich Kanada offenbar entschieden, deutsche U-Boote von TKMS zu bestellen. Das berichtet die kanadische Globe and Mail. Die Thyssenkrupp-Tochter soll damit 62 Milliarden Euro einnehmen, wie SZ Dossier ausführlich berichtete. Der südkoreanische Hersteller Hanwha ist hingegen außen vor.
Das müssen Sie heute wissen: Die strategische Partnerschaft der EU mit Kanada ist damit gestärkt. Die offizielle Bestätigung steht unmittelbar bevor, Premier Mark Carney wollte das Geschäft nach dem Bericht noch am Montag Ortszeit persönlich bekannt geben.
Kanada will mit den U-Booten die Überwachung seiner umfangreichen Seegebiete stärken; die deutschen Boote sind besonders gut für die Arktis geeignet. Auch Norwegen kooperiert deshalb mit Deutschland beim U-Boot-Bau – und ist auch Partner bei dem Kanada-Geschäft.
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