Guten Morgen. Der Verfassungsschutz warnt vor chinesischen Spionageaktivitäten im Umfeld deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen. China habe über Jahre ein „umfassendes System des Technologie- und Knowhow-Transfers“ aufgebaut, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz dem Handelsblatt.
Ziel sei es, Chinas politische, wirtschaftliche, technologische und militärische Position zu stärken. Besonders sensibel seien Forschungsfelder mit ziviler und militärischer Nutzung, darunter Quantentechnologie, KI, Hyperschalltechnik sowie Bio- und Überwachungstechnologien.
Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes könnten auch chinesische Gastwissenschaftler für die strategischen Interessen Pekings instrumentalisiert werden. Als mögliche Einfallstore nennt die Behörde rechtliche Grauzonen und ein mangelndes Risikobewusstsein in Forschungseinrichtungen. Auch die Wissenschaftsfreiheit könne ausgenutzt werden.
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