Guten Morgen. Besonders die Hauptstadt-CDU wirbt derzeit mit dem Versprechen von mehr Sicherheit um die Gunst der Berlinerinnen und Berliner bei der anstehenden Wahl am 20. September. Sicherheit sei eine „Daueraufgabe“, die sich im Kiez und öffentlichen Raum beweisen müsse, heißt es etwa auf der Webseite des CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers.
Dazu passt auch ein umstrittenes KI-Pilotprojekt der schwarz-roten Koalition, mit dem vor der Wahl zumindest noch angefangen wurde. Am Kottbusser Tor wurden Kameras montiert, die mithilfe von KI live das Verhalten von Menschen analysieren und bei auffälligen Bewegungen die Polizei alarmieren sollen.
Nur: Die Kameras laufen noch nicht. Zum einen müsse die Technik in Verbindung mit den Computerprogrammen noch eingerichtet werden, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Und außerdem habe man die Hinweisschilder für die Bevölkerung bisher nicht aufgehängt, weil an den vorgesehenen Stellen zurzeit Wahlplakate hingen.
Nach der Abgeordnetenhauswahl sollen die Kameras dann aber auch angeschaltet werden. Bis dahin seien sie abgedeckt, damit auch optisch erkennbar sei, dass die Kameras nicht filmten.
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