Guten Morgen. Die Bundesregierung will zeitnah verkünden, in welcher Stadt sie das nationale KI-Sicherheitsinstitut ansiedelt. Das Bundesdigitalministerium (BMDS) hält sich noch bedeckt. An den Verhandlungen beteiligte Personen bestätigten SZ Dossier aber, dass es Berlin werden soll.
Zu den Detailplanungen des späteren Ausbaus will das Ressort noch keine Angaben machen. Insbesondere sei die konkrete Ausgestaltung des Instituts, seines Aufgabenzuschnitts sowie weiterer organisatorischer und haushalterischer Fragen Gegenstand laufender regierungsinterner Abstimmungen, sagte eine Sprecherin.
Während sich in Berlin die Regierung abstimmt, haben Open AI und mehr als 100 Organisationen in einem offenen Brief davor gewarnt, dass sich das Zeitfenster für die Stärkung der Cyberabwehr rasch schließe. KI-gestützte Cyberangriffe würden in den kommenden Monaten deutlich häufiger und ausgefeilter.
Besonders gefährdet seien kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser und Wasserversorger. Die Unterzeichner – darunter Microsoft, Google, Anthropic, SAP und die Telekom – fordern deshalb mehr Investitionen in „KI-gestützte Cyberabwehr“ und eine engere Zusammenarbeit von Staaten, KI-Anbietern und Sicherheitsunternehmen.
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