Guten Morgen. Was haben britische Pubs, ein Webbrowser und Hamburgs Datenschutzbeauftragter gemeinsam? Sie mögen keine sogenannten Smart Glasses. Meta schon. Der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Co. verkauft die Geräte. Die Digitalisierung von Accessoires, die in ihrer analogen Gestalt schrecklich wenig Features boten, ist im Trend. Heute trackt die Uhr, trackt der Ring, filmt die Brille – letztere auch andere Leute.
Manche Männer filmten so unbemerkt, wie sie Frauen anbaggern, und luden die Videos auf Social Media hoch. Jetzt haben mehrere Pubs und Restaurants im Vereinigten Königreich die „Spy Glasses“ in ihren Lokalen als unerwünscht erklärt. Ein Verbot zog zuletzt auch Thomas Fuchs in Betracht, Hamburgs Datenschutzbeauftragter.
Der mit hohen Datenschutzstandards werbende Webbrowser- und Suchmaschinenanbieter Duck Duck Go hat unterdessen seine Chance gewittert und wirbt sarkastisch mit einem Konkurrenzmodell. Der Name: „Normal F***ing Sunglasses“.
Das Produkt ist derzeit nicht erhältlich. Allerdings ist bekannt, dass Kameras und Mikrofone fehlen werden, das Gerät dafür einen integrierten Sonnenschutz für die Augen enthalten soll und wohl in Hamburg und britischen Pubs gestattet ist. Wer braucht da noch integrierte Kameras und Mikrofone in seiner Brille?
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