Guten Morgen. Längst nicht alles, was digital möglich wäre, kommt auch im Alltag vieler Menschen an. Ein gutes Beispiel dafür ist die Pflege. Während noch immer nicht alle Einrichtungen an das Gesundheitsnetz angebunden sind, machten Pflegebedürftige in Karlsfeld bei München zuletzt virtuelle Ausflüge.
In einem vom Bayerischen Staatsministerium mit 3,1 Millionen Euro geförderten Projekt testete der Heimbetreiber Korian rund dreieinhalb Jahre die Chancen von KI und allerlei anderer digitaler Technik – etwa von VR-Brillen, digitalen Spieletischen oder Robotern, die beim Putzen helfen.
Einiges machte das Leben des Personals einfacher, so habe eine sprachgestützte Pflegedokumentation pro Pflegekraft täglich rund 30 Minuten Dokumentationszeit gespart. Andere Technik überzeugte in den bestehenden Arbeitsabläufen noch nicht.
Die Anschaffung eines Toilettensitzes, der gleich auch ein EKG schreibt, mache laut entstandenem Praxishandbuch etwa erst dann überall Sinn, wenn die Schnittstellen und Verantwortlichkeiten geklärt seien.
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