Guten Morgen. In einem ausführlichen Artikel im New Yorker macht Kollege Stephen Witt sich aktuell Gedanken dazu, ob wir eigentlich dafür bereit sind, dass in den kommenden zwölf Monaten mehrere kommerziell vertriebene humanoide Roboter auf den Markt kommen. Denn alle Gefahren seien noch nicht gebannt.
Wenn so ein Roboter etwa auf einen Haushalt stoße, in dem auch Kinder wohnen, könne das zu brenzligen Situationen führen, mutmaßt Witt. Denn die Sicherheitsvorkehrungen der integrierten KI würden laut Tests mitunter auch durch unbeirrtes Wiederholen derselben Forderung umgangen. Wer Kinder kennt, weiß, wie gut sie gerade darin sind.
Auffallend ist auch die teilweise erstaunliche Namensgebung der Roboter. Ein Modell soll zum Beispiel „Atlas“ heißen. Der ursprüngliche Atlas wird in der griechischen Mythologie dazu verdonnert, das Gewicht des Himmels auf seinen Schultern zu tragen. Das ist vielleicht doch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, um sie schon ganz einem Roboter zu übertragen.
Ein anderes Modell firmiert unter dem Namen „Apollo“ – wohl inspiriert vom „Gott des Lichts, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und der Künste“. Das müssen die Konsumentinnen und Konsumenten dann selbst wissen, ob sie sich so jemanden ins Haus holen.
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