Guten Morgen. Während Berlinerinnen und Berliner selten ganz ohne Bargeld aus dem Haus gehen, um nicht doch noch wegen eines Kaffees oder eines Kaugummis zur Bank sprinten zu müssen, fühlen sich „Cash only“-Hinweise für Touristinnen und Touristen aus nordischen Ländern vermutlich wie ein Relikt vergangener Zeiten an. In Schweden machte der Anteil des sich im Umlauf befindlichen Bargelds zuletzt zum Beispiel weniger als ein Prozent des nominalen Bruttoinlandproduktes aus.
Eine Gesetzesänderung könnte dort laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur nun aber für ein kleines Bargeld-Revival sorgen. Schwedische Supermärkte und Apotheken müssen demnach seit gestern wieder Bargeld annehmen. Damit will sich das skandinavische Land für Krisen rüsten, um etwa auf technische Ausfälle vorbereitet zu sein.
Auch soll die Regelung dafür sorgen, dass Menschen, die sich mit digitalen Bezahlformen schwertun, nicht ausgeschlossen werden. Und es soll eine Reihe von Ausnahmen geben, etwa für Supermärkte, in denen es keine Bedienkassen gibt.
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