Wikileaks-Asyl in Schweden Pirat protestiert

Die schwedische Piratenpartei bietet dem Enthüllungsportal Wikileaks Zuflucht und stößt damit bei ihren Mitgliedern nicht nur auf Zustimmung.

Der schwedische Schriftsteller Lars Gustafsson hat die Piratenpartei verlassen, deren Mitglied er vor der jüngsten Wahl zum Europaparlament geworden war - damals mit der Begründung, die Zukunft der Demokratie liege im Internet. Anlass seines Austritts ist die Entscheidung der schwedischen Piratenpartei, dem auf das Preisgeben von Staatsgeheimnissen spezialisierten Portal Wikileaks die heimischen Server zur Verfügung zu stellen. Lars Gustafsson erklärte, er lehne es ab, eine Initiative zu unterstützen, die den Taliban die Todeslisten liefere.