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Wegweisende Gadgets und Apps:Die digitalen Trendsetter 2010

Nicht nur das iPad hat die Technikwelt im Jahr 2010 geprägt: Zehn Programme und Geräte, deren Einfluss weit in die Zukunft reicht.

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Jahresrueckblick Januar 2010: iPad

Quelle: dapd

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Apple-Chef Steve Jobs mag die schlagzeilenträchtigste Produktveröffentlichung des Jahres 2010 gelungen sein - doch das iPad ist nur eines der digitalen Trendsetterprodukte 2010.

iPad - das berühmteste Flachbrett der Welt

Als Apple Anfang des Jahres einen Flachcomputer ankündigte, löste der Konzern damit eine Hysterie aus: Kunden, aber auch die Medienbranche projizierten ihre Hoffnungen in das iPad, ein Gerät, das die Konvergenz auf die Spitze treibt: Es ist E-Book-Reader, Surfmaschine, Videobildschirm, Mini-Konsole und Computer in einem. Das Gerät hat tatsächlich die Branche verändert: Von Samsung bis Dell bieten nun auch die Konkurrenten Tablets an. Doch noch andere Produkte werden die Entwicklung in der IT-Welt nachhaltig beeinflussen.

Gamescom - Kinect für xbox ab November im Handel

Quelle: dpa

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Kinect - Microsofts große Geste

Diesen Traum hatten die Microsoft-Verantwortlichen schon lange: Eine Steuerung für die Xbox, die ohne Game-Controller auskommt, sondern über die Bewegungen des Körpers funktioniert. Kinect könnte der gelungene Versuch sein, unser Bedienungsverhalten zu revolutionieren. Während spannende Spiele allerdings bislang Fehlanzeige sind, haben Hacker die Kinect-Kamerasensoren längst so manipuliert, dass sie auch als Gesten-Fernbedienung für das TV-Gerät oder Handwisch-Steuerung für den PC fungieren.

Flattr

Quelle: Screenshot: Flattr

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Flattr - Zahltag der Massen

Die Zahlung von Kleinstbeträgen über das Netz ist bereits seit langem ein Traum von Bloggern und all denjenigen, die mit ihren Inhalten im Web Geld verdienen möchten. Flattr, vom Ex-Pirate-Bay-Sprecher Peter Sunde gegründet, soll dies ermöglichen: Nutzer buchen einen bestimmten Betrag auf ihr Mikro-Konto und können dann per Mausklick die Seiten mit Geld bedenken ("flattrn"), die einen entsprechenden Knopf eingebaut haben.

Square

Quelle: Square

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Square - Bargeldlos mal anders

Was gestern die Registrierkasse war, wird morgen das Handy sein. Der Kreditkartenleser Square für das Handy ist nur ein Beispiel für den Fortschritt mobiler Zahlsysteme: Mit dem Aufsatz und der passenden App können Straßenmusiker oder Flohmarktverkäufer bargeldlos kassieren. Das Spiel funktioniert auch umgekehrt: Die für 2011 erwarteten Android-Handys sind zum Teil mit einem eingebauten Nahfeldchip ausgestattet - damit wird das Smartphone zu Kreditkarte.

Layar

Quelle: Screenshto: Layar.com

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Layar - das Internet umarmt die Realität

Die Verschmelzung von Realität und Internet kannten wir bislang nur aus Science-Fiction-Filmen. Doch Augmented Reality ist dank Smartphones mit immer größerer Rechenleistung sowie Handys mit GPS längst in der Gegenwart angekommen. Beim kostenlosen Browser Layar funktioniert das so: Ein Nutzer betrachtet seine Umgebung durch die Handy-Kamera und erhält so Informationen von Wikipedia, Google, von Branchenbüchern, Immobilienseiten oder sozialen Netzwerken. Layar gibt es bereits seit 2009 - der Durchbruch gelang allerdings dieses Jahr.

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Quelle: SZ

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Panasonic HDC-SDT750K

Etwa 1100 Euro kostet der Camcorder HDC-SDT750K von Panasonic. Viel Geld, doch das Gerät dient vor allem einem Zweck: hochauflösende 3-D-Aufnahmen auch für den Heimanwender interessant zu machen. Die Kamera dürfte damit einen Trend begründen, dem im nächsten oder übernächsten Jahr die ganze Branche folgt.

Alienware M11x

Quelle: Dell

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Alienware M11x - Zocken auf dem Notebook

Spielen auf dem Notebook war bislang keine Freude: Bei neueren Titeln bewegten sich die Figuren häufig unfreiwillig in Zeitlupe, da Prozessoren und Graphikkarten tragbarer PCs nicht für die ressourcenschweren Anwendungen ausgelegt waren. Das Game-Notebook Alienware M11x soll dies nun ändern: Mit starkem Intel-ULV-Prozessor und robuster Graphikkarte funktionieren auch aufwändige Spiele ohne Ruckeln - selbst in 3-D. Allerdings ist das Gerät mit einem Gewicht von zwei Kilogramm noch etwas klobig. 2011 dürften weitere Spiele-Notebooks anderer Hersteller folgen.

Looxcie

Quelle: Looscie.com

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An drahtlose Headsets haben wir uns gewöhnt - doch das Looxcie mag daran erinnern, kann aber viel mehr: Das 28 Gramm schwere Gerät ist ein tragbarer Camcorder, der einfach hinter das Ohr geklemmt wird und es dem Träger ermöglicht, bis zu vier Stunden zu filmen, was er sieht. Das Gadget ist bislang nur in den USA erhältlich - und kann alternativ auch als Bluetooth-Headset verwendet werden.

Fernsehen Mann Fußball Gewalt

Quelle: iStockphoto

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Wegweisende Gadgets und Apps:Fernsehen Mann Fußball Gewalt

Intel Wireless Display - Drahtlos, hürdenlos

Wer das TV-Bild vom Computer auf den Fernseher übertragen wollte, hatte bislang mit Kabelsalat zu kämpfen. Das erkannte Intel als Marktlücke und erfand ein System zur drahtlosen Bildübertragung. Die "Wireless Display" (WiDi) genannte Technik leitet das Signal vom Computer über Wlan auf Empfänger wie Set-Top-Boxen. Allerdings hat das System bestimmte Hard- und Software-Anforderungen, so funktioniert es erst ab der Core-i-Prozessorenreihe und Windows 7.

J.K. Shin, president of Mobile Communications Business for Samsung Electronics, unveils a new Galaxy S Android smartphone during the International CTIA Wireless trade show in Las Vegas

Quelle: REUTERS

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Android-Handys - Auf der Überholspur

Ob von Samsung, Motorola oder HTC: Eine neue Generation Smartphones mit Android-Betriebssystem erlebte 2010 ihren Durchbruch und nutzte bei den OS-Versionen 2.1 und 2.2 endlich die volle Bandbreite der Google-Software. In den USA sind die Handy-Androiden bereits verbreiteter als Apples iPhone.

© sueddeutsche.de/joku

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