Wall Street Market:Die Fehler der Darknet-Bosse

Wall Street Market: So sieht es aus, wenn Behörden eine Seite im Darknet stilllegen – hier das bekannte Angebot „Deepdotweb“, das in dieser Woche vom FBI geschlossen wurde.

So sieht es aus, wenn Behörden eine Seite im Darknet stilllegen – hier das bekannte Angebot „Deepdotweb“, das in dieser Woche vom FBI geschlossen wurde.

(Foto: OH)
  • Dokumente des US-Justizminsteriums zeigen detailliert, welche Unachtsamkeiten der "Wall Street Market"-Adminstratoren die Polizei zu ihnen führte.
  • US-Spezialisten verfolgten offenbar jahrelang Bitcoin-Transaktionen, bis einer der Verdächtigen in der analogen Welt einkaufte.
  • Den anderen Verdächtigen wurden demnach unzureichend geschützte VPN-Clients zum Verhängnis.

Von Max Muth

Am 10. Juli 2017 bewarb sich ein junger Brasilianer unter dem Pseudonym "Med3lin" um einen Job. Seinen Namen verbarg er aus gutem Grund: Er wollte Moderator beim Darknet-Marktplatz "Hansa Market" werden. Seine Argumente waren gut durchdacht: Wenige Tage zuvor hatten US-Behörden den bis dahin erfolgreichsten Darknet-Marktplatz "Alphabay" geschlossen. Deshalb, so Med3lin, sei ein Ansturm von Menschen zu erwarten, die weiterhin anonym Drogen, gehackte Daten und Malware kaufen und verkaufen wollen würden. Und dann bräuchte der Hansa-Market mehr Personal.

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