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Unterhaltungsindustrie:Nachdenkliche Krieger

Visitors queue to play the video game 'Call Of Duty: Black Ops III' during the Gamescom fair in Cologne

Waffenporno: Call of Duty ist das Fifty Shades of Grey der Gamer. Daran erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten von Verlagswesen und Spielebranche aber auch schon.

(Foto: Reuters)

Auf der Computerspiel-Messe Gamescom in Köln suchen Spieleentwickler und Buchverlage nach Gemeinsamkeiten. Noch ist die Verschmelzung der Medien Zukunftsmusik.

Vor dem Stand mit den Ballerspielen bleibt der Mann vom Ravensburger Verlag kurz stehen, um mit seinem Handy ein Foto zu machen: Ein Soldat prangt da in futuristischer Kampfmontur auf der Seitenwand des Messestandes, darunter der Schriftzug: "Call of Duty: Black Ops 3". Die "Call of Duty"-Reihe gehört mit Verkäufen im zweistelligen Millionenbereich zu den erfolgreichsten Videospiele-Franchises überhaupt. Im Herbst erscheint der dritte Teil und wird sicher wieder alle Rekorde brechen. Die Reihe ist für die Branche so etwas wie "Fifty Shades of Grey" für den Literaturbetrieb: primitiv und peinlich, aber trotzdem kaufen es alle. Und sogar Verleger scheinen sich dafür zu interessieren.

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