Überwachung:Polizei spioniert Handynutzer mit Trojaner aus

Smartphone

Mit dem Trojaner verschaffen sich Ermittler Zugang zu den Inhalten auf einem Smartphone.

(Foto: Gilles Lambert/Unsplash)
  • Das Bundeskriminalamt (BKA) setzt in laufenden Verfahren Trojaner-Software ein, mit der auch verschlüsselte Botschaften auf Smartphones und Tablets abgefangen werden können.
  • Die Verschlüsselung selbst wird nicht gebrochen, sie wird umgangen.
  • Ermittler setzen große Hoffnungen in diesen Trojaner. Sie sagen, dass sie ohne dieses Werkzeug zunehmend im Dunkeln tappen.
  • Gegner der Software kritisieren, dass durch den Einsatz des Trojaners die digitale Sicherheit von Bürgern gefährdet werde.

Von Reiko Pinkert und Hakan Tanriverdi

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat damit begonnen, eines der umstrittensten Ermittlungswerkzeuge der vergangenen Jahre einzusetzen: den Staatstrojaner für Smartphones. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR wird dieser bereits in aktuell laufenden Ermittlungsverfahren verwendet, um auf Daten und Dokumente von verdächtigen Personen zuzugreifen. Das BKA wollte aus "einsatztaktischen Gründen" keine Auskünfte erteilen, wie oft die Software bereits eingesetzt wurde.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Calm businessman in contrast to businessmen in a hustle model released Symbolfoto property released
Leben und Gesellschaft
»Unser Stress scheint noch größer zu werden, je schneller wir Aufgaben abarbeiten«
Neue Finanzsanktionen
Warum eine Staatspleite Russlands immer wahrscheinlicher wird
Karriere
"Auch als leise Person kann man Erfolg haben"
Abnehmen mit kleinen Tricks; waage
Wissen
Was beim Abnehmen wirklich hilft
Long Covid in der Arbeitswelt
Die neue Volkskrankheit
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB