USA vs. Tiktok:Europa traut sich nicht

Lesezeit: 3 min

ILLUSTRATIVE - The app of the social media platform TikTok. Photo: Rob Engelaar / Hollandse Hoogte PUBLICATIONxINxGERxS

Die USA wollen die chinesische Video-App Tiktok wegen Sicherheitsbedenken aus den App-Stores entfernen. Die EU hält sich bislang zurück.

(Foto: imago images/Hollandse Hoogte)

US-Präsident Trump droht Tiktok mit einem Verbot. Auch in der EU gibt es Vorbehalte gegen das soziale Netzwerk aus China. Warum Brüssel dennoch nicht gegen Tiktok vorgehen will.

Von Karoline Meta Beisel

US-Präsident Donald Trump hat dem sozialen Netzwerk Tiktok ein Ultimatum gestellt. Von Mitte September an soll kein US-Bürger mehr Geschäfte mit dem chinesischen Mutterkonzern des sozialen Netzwerks machen dürfen. Die App, die vor allem bei Jugendlichen beliebt ist, sammle große Mengen an Nutzerdaten und könne es der kommunistischen Partei Chinas ermöglichen, Amerikaner auszuspionieren. Sie stelle darum eine "Bedrohung" der nationalen Sicherheit dar, hieß es in einer Verfügung des Präsidenten. Für Tiktok dürfte der Entschluss in den USA das Ende bedeuten - wenn der Mutterkonzern Bytedance sein US-Geschäft nicht vorher an ein amerikanisches Unternehmen verkauft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Online nur zulässig, wenn die Bilder auch in Print verwendet werden!!!
Online-Sucht
"Kinder müssen lernen, Langeweile auszuhalten"
Karl Lauterbachs Bilanz
Kann er nun Minister? Oder kann er's nicht?
Unbekanntes Italien
Die bessere Seite des Lago Maggiore
Soldatenmütter in Russland
Mein Sohn, gefallen in der Ukraine
Corona-Maßnahmen
"Viele wollen natürlich nachträglich ihre Positionen bestätigt sehen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB