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Test: Toshiba Folio 100:Das Manko: Ein Mangel an Apps

Weniger gewiss ist allerdings die Entwicklung des Toshiba MarketPlace, der einzigen Plattform, über die Folio-Nutzer Apps laden können.Der Grund: Die aktuelle Folio-Version besitzt weder UMTS-Empfang, noch GPS-Ortungssoftware - das wären die Voraussetzungen für die Zulassung zu Googles Android Market.

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Über den Toshiba-Markt gibt es bislang nur einige hundert Apps zu laden, davon viele, die für den asiatischen Markt programmiert wurden. Schon bald will der Konzern etwa 1000 Anwendungen zur Verfügung stellen - das ist äußerst dürftig.

Ein klarer Vorteil jedoch ist, dass es der Folio erlaubt, einfach Musik, Videos oder andere Daten vom Erst-Computer zu übertragen - er kommt mit USB- und Mini-USB-Anschluss, kann sich über Bluetooth mit anderen Geräten austauschen und sich in Netzwerke einklinken. Der Speicherplatz von 16 Gigabyte kann per SD-Card-Schnittstelle erweitert werden.

Abschied vom Multitasking

Der Akku lässt dem Nutzer laut Herstellerangabe sieben Stunden ohne Aufladen Zeit - allerdings nur, wenn davon maximal vier Stunden und 33 Minuten im Netz verbracht werden. Erste Testberichte zeigten allerdings bereits wesentlich geringere Akkulaufzeiten.

Trotz seiner Makel könnte sich der Folio als ernstzunehmendes Tablet etablieren, vorausgesetzt, die nächsten Updates können einige Schwächen ausmerzen. Mit voraussichtlich 429 Euro soll er fast 100 Euro weniger kosten als Apples Tablet-PC.

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