Süddeutsche Zeitung

Supercomputer aus Deutschland:Viele Flops

Computer haben meist vier Prozessoren. Das ist bei Superrechnern ganz anders. Zwei deutsche Rechner haben es in die Top Ten der Supercomputer geschafft.

Normale Computer haben meist vier Prozessoren. Das ist bei Superrechnern mit ihren Hunderttausenden Prozessoren ganz anders. Zwei deutsche Rechner haben es diesmal in die halbjährlich aktualisierte Liste der Top Ten geschafft.

1. Roadrunner, Los Alamos National Laboratory (LANL), USA. Der derzeit leistungsfähigste Supercomputer, von IBM entwickelt, schafft 1105 Billionen Rechenschritte in der Sekunde (Teraflops) und leistet so viel wie 100000 Laptops. Man braucht 21 Sattelschlepper, um ihn zu transportieren. Wird für die Atomwaffenforschung benutzt.

2. Jaguar Cray XT5, Oak Ridge National Laboratory, USA. 1059 Teraflops.

3. Jugene, Forschungszentrum Jülich, Deutschland. Etwas über 1000 Billionen Rechenschritte pro Sekunde, damit ist er rund 50 000 Mal schneller als ein moderner PC. Die Maschine wird für komplexe Simulationen eingesetzt, etwa in der Materialforschung, der Umweltforschung und der Teilchenphysik. Die Anlage ist mit einer Durchschnittsleistung von 825,5 Teraflops zugleich der schnellste Rechner Europas. Foto: dpa

4. Pleiades SGI Altix, Nasa, USA. 608 Teraflops.

5. BlueGene/L, Lawrence Livermore National Laboratory, USA. 487 Teraflops.

6. Kraken XT5, National Institute for Computational Sciences, USA. 478 Teraflops.

7. BlueGene/P, Argonne National Laboratory, USA. 458 Teraflops.

8. Ranger -Sun Blade, Texas Advanced Computing Center, USA. 433 Teraflops.

9. Dawn - Blue Gene/P, Lawrence Livermore National Laboratory, USA. 415 Teraflops.

10. Juropa, Forschungszentrum Jülich, Deutschland. 308 Teraflops. Der Superrechner wird von 200 Forschergruppen in Europa genutzt.

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SZ vom 24.6.2009/mri
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