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Suchmaschine:So werden Sie zum Google-Profi

Sie haben beim Suchen noch nie Anführungszeichen verwendet und wissen nicht was "site:sz.de" oder "filetype:pdf" bedeutet? Mit diesen acht Tricks finden Sie in Zukunft garantiert, wonach Sie suchen.

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Ein paar Satzzeichen machen Google nützlicher und können die Qualität der Suchergebnisse deutlich verbessern. Hilfreich sind zum Beispiel Anführungszeichen. Wenn Sie nach einer exakten Wortfolge suchen, können Sie die Begriffe in Anführungszeichen setzen, etwa bei Personennamen. Sonst zeigt Google häufig Ergebnisse an, bei denen der Vorname im gefundenen Dokument an anderer Stelle auftaucht als der Nachname, die beiden also gar nicht in Zusammenhang miteinander stehen. Mit Anführungszeichen passiert das nicht. Weitere Anwendungsbeispiele: Sie haben einen Song gehört, aber nur noch Bruchstücke des Textes im Kopf. Oder Sie haben einen Artikel gelesen, erinnern sich nicht mehr an die Überschrift, wohl aber an einen prägnanten Halbsatz.

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Viele Webseiten haben eine eigene Suchfunktion, doch nicht immer findet man damit die gewünschten Ergebnisse. Warum also nicht denjenigen fragen, der das am besten kann: Google. Sie können die Suchergebnisse auf Resultate von einer bestimmten Domain beschränken. "site:sueddeutsche.de google" zeigt Ihnen alle SZ-Artikel zum Thema Google. Mit " site:de angela merkel" beschränken Sie die Suchergebnisse zur deutschen Kanzlerin auf URLs mit deutscher Länderkennung. Und wenn Sie "site:facebook.com/ihre.sz apple" eingeben, durchsuchen Sie die Facebook-Seite der SZ nach Postings mit dem Stichwort Apple.

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Wenn Sie häufig mit Google auf bestimmten Webseiten suchen, können Sie diese Abfragen auch als eigene Suchmaschinen speichern und mit Tastenkombinationen versehen. Ein Beispiel für den Chrome-Browser: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Adresszeile und wählen Sie "Suchmaschinen bearbeiten". Dann fügen Sie eine Suchmaschine mit dem Namen "SZ" und dem Kürzel "sz" hinzu, als URL geben Sie https://www.google.de/search?q=site:sueddeutsche.de+%s an. Wenn Sie jetzt das Stichwort "sz" gefolgt von einem Leerzeichen und dem gewünschten Suchbegriff in die Adresszeile des Browsers eingeben, sucht Google gleich die Ergebnisse für sueddeutsche.de.

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Sie interessieren sich dafür, wem Angela Merkel in der Legislaturperiode zwischen 2009 und 2013 ihr Vertrauen ausgesprochen hat? Dann suchen Sie nach "merkel spricht * vertrauen aus" und grenzen die Ergebnisse anschließend über "Suchoptionen" auf den entsprechenden Zeitraum ein. Der Asterisk (Sternchen) dient dabei als Platzhalter, etwa für Guttenberg, Jung, Schavan und Wulff. Wie lange es danach bis zum Rücktritt gedauert hat, erfahren Sie so zwar nicht - aber dafür gibt es den Vertrau-O-Meter von Sascha Lobo.

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Googles Crawler indexieren nicht nur Webseiten, sondern auch Dokumente. Nach denen können Sie gezielt suchen. Mit "filetype:mobi" finden Sie E-Books, "filetype:pdf" hilft Ihnen bei der Suche nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder anderen PDF-Dokumenten.

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Der sogenannte Knowledge Graph zeigt weiterführende Informationen zum Suchbegriff direkt auf der Seite mit den Ergebnissen an. So tauchen etwa Auszüge aus Wikipedia-Einträgen auf, häufig reichen diese Informationen und ersparen den Besuch weiterer Webseiten. Teilweise bietet Google sogar interaktive Hilfestellungen an. Suchen Sie zum Beispiel mal nach "taschenrechner", " maßeinheiten umrechnen", "münchen nach berlin", "ziel hamburg", "definiere morgenmuffel" (interessanterweise einer der ersten Autocomplete-Vorschläge, wenn man die Suche mit "definiere" beginnt), "kalorien schokolade" oder "aktienkurs microsoft" (klappt mit vielen börsennotierten Unternehmen)

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Google hilft nicht nur Menschen, die mit Kopfrechnen auf Kriegsfuß stehen. Auch anspruchsvolle Berechnungen sind möglich. Versuchen Sie es zum Beispiel mal mit "cos(x)-sin(2x)".

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Standardmäßig zeigt Google zehn Suchergebnisse. Den meisten Menschen scheint das zu reichen. Studien zeigen, dass weniger als ein Prozent der Klicks auf Suchergebnisse auf der zweiten Seite entfallen. Trotzdem kann es praktisch sein, 20, 50 oder gar 100 Ergebnisse auf der ersten Seite zu sehen. Dadurch wird die Suche zwar minimal langsamer, aber es spart bei intensiveren Recherchen lästige Klickerei. Die Zahl kann man über die Google-Sucheinstellungen erhöhen, die sich hinter dem Zahnrad in der rechten oberen Ecke finden. Sind Sie bei Google angemeldet, bleibt diese Wahl dauerhaft gespeichert. Wenn Sie kein Google-Konto nutzen, müssen Sie die Zahl der Suchergebnisse allerdings erneut ändern, sobald Sie die Cookies Ihres Browsers gelöscht haben.

© SZ.de/sih/jab

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