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Spielekonsole:Sony präsentiert neue Versionen der Playstation 4

  • Der japanische Elektronik-Konzern Sony hat zwei neue Versionen seiner Spielekonsole Playstation 4 vorgestellt.
  • Die "PS4 Slim" soll ab 15. September für 299 Euro angeboten werden, die "PS4 Pro" ab 10. November für 399 Euro.
  • Konkurrent Microsoft will im nächsten Jahr eine neue Runde im Wettrüsten bei Spielekonsolen eröffnen.

Sony hat zwei neue Versionen seiner Spielekonsole Playstation 4 präsentiert. Am Mittwoch stellte der japanische Elektronikriese mit der "PS4 Pro" ein leistungsstärkeres Highend-Upgrade vor. Zudem wurde mit der "PS4 Slim" eine abgespeckte und energieeffizientere Variante gezeigt, die neue Kundengruppen ansprechen und der Xbox One S von Microsoft Konkurrenz machen soll.

Die "PS4 Slim" soll ab 15. September für 299 Euro angeboten werden, die "PS4 Pro" ab 10. November für 399 Euro. Die meisten Spiele für die Playstation 4 sollen mit der unter dem Codenamen "Neo" entwickelten Pro-Variante kompatibel sein. Zuvor hatte Sony bereits angekündigt, im Oktober sein auf virtuelle Realität ausgerichtetes System Playstation VR auf den Markt zu bringen.

Microsoft will neue Runde im Wettrüsten eröffnen

Wettbewerber Microsoft will im nächsten Jahr eine neue Runde im Wettrüsten bei Spielekonsolen eröffnen. Zum Weihnachtsgeschäft 2017 soll die neue Generation mit dem Codenamen "Project Scorpio" rauskommen und besonders für Spiele in virtueller Realität geeignet sein. Es werde "die leistungsstärkste Konsole sein, die je gebaut wurde", hatte der Chef des Xbox-Geschäfts, Phil Spencer, im Juni auf der Spielemesse E3 in Los Angeles angekündigt.

Sony-Chef Kazuo Hirai will den japanischen Elektronik-Konzern zukünftig stärker auf Roboter und künstliche Intelligenz als zukünftige Wachstumsbereiche ausrichten. Die Infrastruktur der Online-Plattform Playstation Network will Sony nutzen, um bei der Steuerung des vernetzten Heims mitzuspielen.

Sony war durch eine Durststrecke mit jahrelangen Verlusten gegangen. Die Elektronik-Sparte wirft nach einer harten Sanierung inzwischen schwarze Zahlen ab. Zu einer tragenden Säule hatte sich zwischenzeitlich das Geschäft mit Kamera-Sensoren entwickelt, das jedoch aktuell unter der allgemeinen Abkühlung des Smartphone-Marktes leidet.

© SZ.de/dpa/fie/sih
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