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Sony:Was ist mit Playstation VR? Brauche ich dafür eine PS4 Pro?

Hier gilt dasselbe wie bei den Spielen: erst einmal nicht. Sonys bestes Verkaufsargument ist, dass die hauseigene VR-Brille nur 400 Euro kostet und mit jeder einzelnen der Konsolen funktioniert, während die größten Konkurrenten Oculus Rift und HTC Vive jeweils etwa 800 Euro kosten und einen besonders leistungsfähigen PC erfordern, der erst ab etwa 1000 Euro zu haben ist. Sony dürfte also sehr daran interessiert sein, die Kompatibilität möglichst lange zu bewahren. Die stärkere Hardware der PS4 Pro wird aber wohl auch VR-Spielen zugutekommen.

Lohnt sich der Kauf der PS4 Pro?

Wer einen 4K-Fernseher besitzt und Wert darauf legt, neue Spiele in bestmöglicher Grafikqualität zu spielen, für den lohnt sich vermutlich sogar der Umstieg von PS4 auf PS4 Pro. Günstiger als ein vergleichbarer PC mit VR-Kapazitäten ist das in jedem Fall.

Das gilt auch für all jene, die bisher noch keine PS4 daheim haben und 100 Euro Aufpreis verschmerzen können: Auch wenn die Grafikunterschiede ohne 4K-Fernseher vermutlich kaum wahrnehmbar sein dürften, hat die Pro-Version ja auch noch einen optischen Audioanschluss, den praktischen dritten USB-Port und doppelte Festplattenkapazität.

Wer aber bereits eine reguläre PS4 und nur einen HD-Fernseher besitzt, der kann erst einmal beruhigt sein. Exklusive Spiele, normalerweise das beste Argument für eine neue Spielkonsole, wird es zumindest eine lange Zeit noch nicht geben. Bis dahin ist das gleiche Geld besser in die Playstation VR investiert, die im Oktober in den Laden kommt.

Playstation 4 und Playstation 4 Pro im Überblick

Playstation 4 Pro:

  • Erhältlich ab 10. November 2016
  • 399 Euro
  • Rechenleistung laut Hersteller etwa doppelt so stark wie die der normalen PS4
  • 4K-Auflösung und HDR für Spiele und Videos, beispielsweise über Netflix
  • Drei USB-Anschlüsse, einer davon auf der Rückseite, beispielsweise für Playstation VR
  • 1 Terabyte Speicher
  • Bis zu 310 Watt Stromverbrauch

Playstation 4 mit kleinerem Gehäuse:

  • Erhältlich ab 15. September 2016
  • 299 Euro
  • Rechenleistung identisch zur bisher erhältlichen PS4
  • HDR per Software-Update, auch für bisher erhältliche PS4
  • Zwei USB-Anschlüsse auf der Vorderseite
  • Kein optischer Digitalausgang (im Gegensatz zur bisher erhältlichen PS4)
  • 500 Gigabyte Speicher
  • Bis zu 165 Watt Stromverbrauch
© SZ.de/jab/jobr

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